Brauerei unterstützt Forschung im Nationalpark

Die Stiegl-Brauerei sponsert die Steinwildforschung in den Hohen Tauern.

Um die Wege der Steinböcke zu erkunden unterstützt die Stiegl-Brauerei die Steinwildforschung im Nationalpark Hohe Tauern. Foto: Franz Wurzacher

Mit der Unterstützung des Steinwild-Projekts in den Hohen Tauern setzt die Privatbrauerei Stiegl ihre jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern fort. „Ein intakter Lebensraum ist für eine gesunde Entwicklung des Steinwildes eine Grundvoraussetzung. Daher freuen wir uns, den Nationalpark Hohe Tauern weiterhin bei wichtigen Naturraum-Projekten unterstützen zu können“, so Stiegl-Chef Heinrich Dieter Kiener. Fünf Jahre lang will man seitens der Brauerei das Projekt mitfinanzieren.

Bereits in den 1960er Jahren siedelte die Jägerschaft in Kals am Großglockner das Steinwild wieder an. Seit der Gründung des Nationalparks Hohe Tauern wurden die kraftvollen Tiere in den letzten Jahren genetisch untersucht. Zudem wurden einige Tiere mit GPS-Sender ausgestattet, damit man ihr Raumverhalten analysieren konnte.

Unterzeichneten den 5-Jahresvertrag: (sitzend v.l).: die Ratsvorsitzende des Nationalparks Hohe Tauern Tina Widmann, Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener, der Kärntner LA Bgm. Peter Suntinger, sowie (stehend v.l.): Tirols Nationalpark-Direktor Hermann Stotter, Steinbock-Projektleiter Klaus Eisank und Kärntens Nationalparkdirektor Peter Rupitsch. Foto: Franz Neumayr

Derzeit leben rund 1.000 Stück Steinwild in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Die bislang gewonnenen Erkenntnisse dienen als Basis für weitere Forschungen, die in den nächsten Jahren durch ein fundiertes Monitoring der Tiere unternommen werden. Dazu zählen beispielsweise die Datenauswertungen aus Gewichts- und Hornvermessungen, sowie das Wanderverhalten der Tiere.

Die gewonnenen Daten werden auch mit den aktuellen Klima- und Wetterdaten verglichen, um Aussagen über eventuelle Zusammenhänge von äußeren Einflüssen auf die Entwicklung des Steinwildes tätigen zu können.

Als wichtiger Partner des Projekts dient auch die heimische Jägerschaft, die durch ihre ausführlichen Beobachtungen bei vielen Reviergängen die Erstellung von aussagekräftigen, langfristigen Datenreihen ermöglicht.

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