Die Spitalsbrücke ist wieder befahrbar

Sanierungsarbeiten am innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt abgeschlossen.

Die Spitalsbrücke – auch bekannt als „Fischwirtbrücke“ – ist wieder befahrbar. Foto: W. Retter

Die umfassenden Sanierungsarbeiten an der 1897 errichteten Spitalsbrücke mit einer Spannweite von 42 m sind abgeschlossen. Mitte Oktober begannen die Bauarbeiten. Aufgrund der Witterung und der Notwendigkeit, aufgebrachte Dichtungs- und Korrosionsschutzschichten austrocknen und aushärten lassen zu müssen, haben sich die Bauarbeiten etwas in die Länge gezogen. Die historische Brücke ist nun nach dem neuesten Stand der Technik saniert, gegen Korrosion gesichert und mit einer neuen, 2-lagigen Walzasphaltdecke wieder für den Straßenverkehr ausgestattet.

Am Allerheiligentag ab 8 Uhr wird das Lienzer Wahrzeichen nach Aushärten der Walzasphaltdecke wieder seiner gewohnten Nutzung als eine der zentralen Querverbindungen in der Stadt Lienz freigegeben.

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10 Postings bisher
wolf_c vor 5 Jahren

... wenn jemand an diesem Ort zerqueschte Amseln unter dem Wegekreuz statt dem Zwitschern ebendieser und die Luftfilterung durch (Kinder-)lungen in Auspuffhöhe dabei für richtig findet, so ist dies auch eine Einstellung, meine ist es nicht ... ... noch einmal: die Verkehrsgesetze zwingen die Menschen zum Auto, wehe dem Bürgermeister der Parkplätze vermeiden will, nicht einmal die WOHN-baugesetze gäben ihm eine Möglichkeit dafür ... ... und mein schöner Ort, vom Fisch bis zur Traube, 150 Meter, wird noch lange nicht für Menschen geeignet sein, trotzdem war die Zeit der (Auto-)Sperre, die ja keine totale sein müßte, eine wunderschöne ... ... vielleicht sollten in der Rosengasse doch wieder alle mit Autos fahren dürfen ? nur so zur Denk-Anregung :-) ...

ManD vor 5 Jahren

Lieber Wolf - nicht jeder hat das Glück wie sie zu Fuß überall hinzukommen. Oder fahren auch Sie mit dem Auto ?

anton2009 vor 5 Jahren

@wolf_c Ihre philosophischen Ergüsse sind ja ganz nett, treffen aber leider nicht den von Ihnen beschriebenen Punkt, auch wenn dieser noch so klein sein mag! Tatsache ist, dass Sie den Menschen das lieb gewordene Verkehrsmittel Auto nicht verbieten werden können. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und verkaufen Sie Ihr Auto und das Ihrer Lebenspartnerin!

wolf_c vor 5 Jahren

... ja klar, der Fußgänger ist neben dem Radfahrer der natürliche Feind des Autos+Fahrer ... im Artikel wird die Brücke jedoch als VERKEHRSKNOTENPUNKT (PUNKT? ein Punkt ist nicht groß, hat eigentlich gar keine 'Größe', sei s drum) bezeichnet. Das Gewicht im Wort liegt dabei neben -VERKEHR-(und nicht nur AUTOVERKEHR) auf -KNOTEN- und genau diesen spreche ich an: Soll der Knoten ein Knoten bleiben? oder soll er ein Bestandteil des Raumgefüges für Stadtbewohner werden? Ein Mehrwertknoten sozusagen, ein bunter Knoten, ein Knoten mit Leben und belebt, oder nicht? Nix anderes verlange ich, eine Autoperspektive kann nie die Perspektive des menschlichen Fußgängers einnehmen, dies ist einfach tatsächlich. Und meiner Meinung nach vergebe ich somit die Chance, den -KNOTEN- zu lösen, sprichwörtlich ... Unsere (Verkehrs-)Gesetze sind die Folge des Autovirus, jeder hat ihn, kaum jemand ist virusfrei, es ist ein intelligenter, ein verdammt schlauer Virus, weder durch Ampeln oder durch den SchilderWALD, noch durch Strassenbemalungen und Kohorten von Experten kommt man ihm auf die Schliche, er tarnt sich als LEBENSbestandteil, siehe die tollen Bilder und Bezeichnungen der Autowerbung, ausgefuchst einfach; das schlimme an diesem Virus sind aber die Sozialkrankheiten die er verantwortet, bevor er überhaupt Leben kassiert. Dies wissen bewusst die wenigsten.

irina vor 5 Jahren

Ich wohne sonnseitig und bin sehr froh, dass die Brücke wieder befahrbar ist. Man musste ja sprichwörtlich mit der Kirche ums Dorf fahren, wenn man in die Stadt wollte.

wolf_c vor 5 Jahren

... in der Beda Webergasse fahren pro Tag bis zu 16 000 Autos, so oder so ... die -Belastung- ist ein meist schlimmes Wort, wer belastet sich schon gern?(Sportler vielleicht?) , 'Stoßzeit' ist auch so ein merkwürdiges Wort, aber die Experten werden wohl wissen von was sie reden? und Chaos konnte ich wirklich keines entdecken, beim M-Preis zB lief es wie eh und je und vorm Friseur ist jeder Radfahrer auf dem Gehsteig sicherer, gilt auch für das Pflegeheim. Und die lieben Polizisten beim Rindermarkt bewirkten wie immer die anschauliche Situation, wie -Verkehr- nach Vorschrift stattfindet.

... ich möchte die Frage auf eine Qualität lenken: was will man? ich empfinde den öffentlichen Raum als wichtig, zu wichtig, als dass er für Autos reserviert ist, betrachten sie die Fußgänger, sie müssen an den Rand gepreßt auf Gesteigen gehen, die Auto dürfen in der Mitte fahren, warum ist es in der Rosengasse nicht so?

... es ist lustig, daß ausgerechnet in unserer großen Kleinstadt so viele Auto im Kreis fahren, wo doch die schönen Räume so wenige sind. Der Talboden ist anders zu sehen, der ist sowieso schon versaut.

anton2009 vor 5 Jahren

@ wolf c.: mir ist nicht berkannt wo Sie genau wohnen! Jedenfalls hat die Sperre der Brücke in den Stoßzeiten zu enormen Belastungen und Chaos in der Beda Webergasse geführt. Diese innerstädtische Verbindung ist einfach enorm wichtig. Da können Ihre grünen Träume noch so nett sein! Gott sei Dank ist diese Verbindung wieder offen!

bergfex vor 5 Jahren

@ wolf_c, und dann bist du munter geworden und alles war nur ein Traum ? Und die scheixx Wirklichkeit hat dich wieder.

wolf_c vor 5 Jahren

... der autoverkehrsberuhigte Monat ohne Autos auf der Brücke war eine schöne Zeit; Menschen konnten sich treffen, plaudern, Kinderwägen gefahrlos flanieren, die Kärntnerstraße funktionierte gleich einer Wohnstraße für alle, der Blick zum Wasser verleitete zum Träumen... von mir aus könnte der Autoverkehr eingeschränkt bleiben, für Anrainer, Einsatzfahrzeuge, Liferanten und Taxi. Dies wäre recht modern und verbesserte die städtliche LebensqualitätLeider getraut sich niemand soweit zu denken und fühlen, von den dazugehörigen Gesetzen und Verordnungen ganz zu schweigen. So werde ich halt bald wieder Motorlärm statt Flußrauschen hören, die Luft wird wieder stinken, bei Regen werde ich wieder beflissen zur Seite springen um nicht angespritzt zu werden und als Radfahrer mich halt brav wieder einordnen um nicht mein Leben zu lassen. Trotzdem danke für den schönen Langzeitversuch, der meiner Meinung nach bewies, dass eine öffentliche Autoverbindung für alle bei weitem nicht notwendig ist an diesem geschichtsträchtigen Ort.

bergfex vor 5 Jahren

Aufgrund der Witterung und der Notwendigkeit, aufgebrachte Dichtungs- und Korrosionsschutzschichten austrocknen und aushärten lassen zu müssen, haben sich die Bauarbeiten etwas in die Länge gezogen. <<<Wusste man das nicht vorher ??

Waren doch 2 Wochen trocken und warm. Da haben wohl einige zuerst nicht richtig geschaut was alles fehlt. Vielleicht hat man die Arbeit wieder über Sub...Sub...Subunternehmen gemacht.