Mehr Fachkompetenz für Osttirols Tourismus

Christian Zanon und Hans Kastner fordern Rückzug der Politik aus dem Tourismus.

Es läuft etwas falsch im Tourismusland Osttirol. Diese Meinung vertreten Wirtschaftsbund-Obmann Christian Zanon und Red-Bull Werbestratege Hans Kastner. Der Grund: Statt ausgewiesener Fachkompetenz, hätten im Führungsgremium nur Politiker und Banker das Sagen. „Wenn ich lese, dass Landeshauptmann Günther Platter in Innsbruck Osttirols Tourismus-Granden empfängt, und bei dieser sechsköpfigen Delegation nur ein einziger Touristiker dabei ist, dann kann doch etwas nicht stimmen“, kritiserte Zanon bei einem Pressegespräch am Freitag, 2. November.

Nicht zuletzt aus diesem Grund habe man beschlossen, das „Team Osttirol“ als Tourismusoffensive für die nächste TVBO-Wahl ins Leben zu rufen. Wobei aber beide nicht als Kandidaten antreten wollen. „Ich stehe aber, wenn es erwünscht ist, gerne ohne Honorar in beratender Funktion zu Verfügung“, so Kastner. Bedingung sei jedoch, dass sich die Politik aus dem Tourismus zurückzieht. „Der Tourismusverband muss aus Fachkompetenz bestehen und nicht als Gruppierung, über die man politische Interessen abwickelt“, fordert Kastner.

Wirtschaftsbund-Obmann Christian Zanon zeigt auf und fordert, dass die Politik im heimischen Tourismus weniger Einfluss haben soll. Foto: Martin Lugger

Ähnlich sieht es auch Zanon: „Es braucht einen Schulterschluss der heimischen Wirtschaft, um der Selbstbedienungsmentalität eines gewissen Politikers Einhalt zu gebieten.“

Ebenfalls Anlass zur Kritik gaben die hohen Verwaltungskosten des TVBO. „Es gibt einen Benchmark-Schlüssel, nach dem auf 93.000 Nächtigungen ein Angestellter kommen soll. Das wären im Bezirk Lienz 20 Mitarbeiter. Stattdessen haben wir aber 50“, zeigt Zanon auf.

Zwar sei eine Kündigungs- oder Umstrukturierungswelle in den Tourismusbüros unpopulär, aber in dem Fall zielführend. „Man kann ja auch Posten, die nach einer Pensionierung frei werden, nicht mehr nachbesetzen“, regte Zanon an. „Das dadurch gewonnene Geld kann dann in Marketingmaßnahmen fließen, die wiederum mehr Gäste nach Osttirol bringen, was letztlich hunderte neue Jobs schafft.“

Als ein, wie von Bürgermeister Andreas Köll propagiertes, „Lienzer Aktionsteam“, will sich das „Team Osttirol“ aber nicht verstanden wissen. „Wir sind sehr breit aufgestellt und haben auch Matreier mit innovativen Ideen auf der Liste“, verrät Kastner. Wer genau die Mitglieder sind, wollte weder Zanon noch Kastner verraten. „Am 15. November wird das Team vorgestellt“, sagte Zanon, der betonte, dass alle bislang gehandelten Namen rein spekulativ seien.

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17 Postings bisher
Konstruktivist vor 5 Jahren

Super Idee kann ich da nur sagen!!!! Damit hätte der BM von Matrei endlich Zeit sich seinen 10 anderen Jobs zu widmen - wobei sich die Frage stellt ob z.B. das BKH von diesen freiwerdenden Zeit-Ressourcen wirklich profitiert, oder ob es eh besser ist wenn die Zeit von Herrn Köll an Aufgaben gebunden ist in denen es zumindest nicht um Leben und Tod geht.... Ich wünsche den Herren Zanon und Kastner auf alle Fälle alles Gute, obwohl die Latte (in Bezug auf den Osttiroler Tourismus) ja wahrlich nich hoch liegt!

fb vor 5 Jahren

@MartinOT: ein Konzept zu erstellen wird wichtig und richtig sein - aber das Wievielte ist es eigentlich schon? Ich hege die Befürchtung, dass es einige Zeit dauert bis man zur Aktion kommen kann. Zudem - Herr Kastner wird auf das Wohlwollen des Aufsichtsrates angewiesen sein, damit er überhaupt zum Zug kommt, nachdem er ja ( verständlich) nicht in den Aufsichtsrat wählbar ist. Es bleibt abzuwarten, wieweit die jetzige Führung - die ja zumindest zum Teil wiedergewählt werden wird und vielleicht doch noch die Mehrheit im Aufsichtsrat sowie den Obmann stellen wird auf das Angebot Team OSttiro/Kastner dann reagiert; beleidigt zugeschlossen oder geläutert offen? Auf jeden Fall bedeutet ein neues Konzept dass wieder zumindest 1 Jahr weitergewurschtelt und getrickst werden wird, weil das laufende "Geschäft" nicht auf das Konzept wartet.

MartinOT vor 5 Jahren

Die Idee find ich sehr gut - "Erfolg durch Professionalisierung"!

Ich hoffe dass die Umsetzung auch so gut ist! Mit Hr. Kastner hat man ja bereits einen absoluten Profi dabei - und innovative Köpfe gäbe es ja sehr viele in Osttirol. Auch motivierte StudenInnen könnte man einbinden die ihr aktuelles universitäres Wissen in ein osttiroler Konzept einfließen lassen könnten. Man muss ja nicht unbedingt Wissen über eine Werbeargentur teuer von außen einkaufen!

Es geht nicht um Personen (es werden ja in den Diskussionen laufend einzelne Personen kritisiert), sondern um die Konzepte/Ideen. Wenn man endlich mal über den Tellerrand hinausschauen würde und die eigenen (osttiroler) Kräfte bündeln würde, dann könnte man auch ein interessantes Konzept aufstellen. Es ist ja traurig wenn man sieht wie viel Kraft in Osttirol in Kritik von anderen gesteckt wird!

Jedoch wird es wohl ohne Politik nicht gehn - wenn man weiß wie der Tourismus in Tirol organisiert ist!

fb vor 5 Jahren

Liebes Team Osttirol, vergesst bitte nicht, dass es nicht genügt, nur Häuptlinge zu haben, es braucht "Indianer", die kämpfen und rennen, nach erfolgter Wahl Arbeiten übernehmen. Eines kann man FT nicht vorwerfen: er sei nicht aktiv - dh. wenn man Ihn ablösen möchte, muss man eine Person vorweisen, der man das zutraut, was FT bewegt hat. Ob das dann immer zum Besten gelungen ist, sei dahingestellt. Ein neues Konzept wird nicht reichen, Ihr sollt viel mehr dafür garantieren, dass ein Aufsichtsrat, u.Ust. ein Vorstand, der von diesem Team mitbesetzt wird ein Garant dafür ist, sich nicht mit der Selbstbedienungsmentalität, mit willkürlicher Eigenmächtigkeit und armseliger Kontrolltätigkeit anzufreunden.Es wird Schlauheit, Fleiss und Beständigkeit brauchen, um sich gegenüber den verbleibenden Personen im Aufsichtsrat der Liste Theurl zu behaupten, bzw. diese zu überzeugen, dass ein Neustart im Sinne "political correctness" unumgänglich notwendig ist. Ich hoffe, dass es Euch gelingt, junge ( wilde) Unternehmer, Touristiker an die Spitze Eurer Vorschläge zu hieven. Auch muss das Team Osttirol dann weiter aktiv und "öffentlich" bleiben, um Konzepte zu entwickeln, sich Unterstützung dafür zu holen und damit den Aufsichtsrat positiv unter Zugzwang setzt. ,

Gerhard Pirkner vor 5 Jahren

@franzgrimm – von vielen zurückbehaltenen Postings kann keine Rede sein. Ein Statement von Ihnen habe ich deshalb nicht freigeschaltet, weil es Unterstellungen enthält, die TVB-Mitarbeiter meines Erachtens herabwürdigen. Solche Bemerkungen sind aus der anonymen Deckung heraus untergriffig und beleidigend. Das ist keine Frage der Meinungsfreiheit, sondern des Stils. Es gibt andere Foren, in denen auch Untergriffe oder Unterstellungen Platz haben. Hier nicht.

franzgrimm vor 5 Jahren

@bergfex: Sorry,aber viele postings zu diesem Thema behält die Redaktion für sich:) Getreu dem Motto: Jeder darf seine Meinung sagen, jedoch nur wenn sie meine wiederspiegelt!!

hoidanoi vor 5 Jahren

Marketingkonzepte sind eine feine Sache. Dass Kastner von den im Team Osttirol antretenden Kandidaten bestürmt worden sei, ein Marketing-Konzept auf den Tisch zu legen, was für Osttirol zu tun, sich was einfallen zu lassen, stimmt zuversichtlich und traurig zugleich. Zuversichtlich deswegen, weil man anscheinend davon abkommt, schwindlige Werbeagenturen zu engagieren, die sich als hauptsächlich billig herausstellen und mit Ballermännern aufwarten. Zum Schmied statt zum Schmiedel zu gehen, ist per se schon einmal nicht schlecht. Traurig stimmt es, weil es offenbart, dass die nur teilweise bekannten Wahlwerber scheinbar keine eigene Idee vom Tourismus haben, von ihrem Bezirk, von der Region an sich. Darin unterscheiden sie sich also nicht von den jetzt In-Aktiven. - In ausgetretenen Pfaden wandelt Zanon mit Kastner ebenso, wenn wieder einmal eine PK gegeben wird, die ohne relevanten News-Wert Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Vielleicht hätte Zanon das mit Kastner auch zuerst besprechen sollen. Nebulöses zu verbreiten, wieder einmal Standard Sätze abzusondern, die Politik raus, Tourismustreibenden rein, Fachkompetenz her, aber schnell. - Das mit der Politik raus wird in Tirol fast unmöglich sein. Und das ist ein Fakt, der unangenehm ist, aber eben Fakt. Nicht umsonst ist der oberste Tourismusreferent im Land der Landeshauptmann. Tourismus ist eine hochpolitische Angelegenheit in einem Land, das zu einem guten Teil vom Tourismus abhängig ist, auch wenn in Osttirol immer noch zu wenig Menschen davon leben können. Vielleicht meint der Politiker Zanon da was anderes, sagt es nur nicht so klar, was an sich schon wieder ein politischer Akt wäre. - Den Mitarbeiterstab abzubauen und Benchmarking zu predigen heißt, dass Christian Zanon sich den Bezirk, das verzweigte Täler-Netz und das Gästeaufkommen nicht so recht angesehen haben mag. Weswegen seine Forderung nach Fachkompetenz nur umso mehr Bedeutung erlangt. Mit Fachkompetenz gesegnet, wüsste er, dass die Benchmark, an der er sich orientiert, für andere Gebiete gilt, als ein räumlich derart weitverzweigtes wie Osttirol. Dann wüsste er über die vielfältigen Aufgabenbereiche Bescheid, die der TVB zu erfüllen hat. - Her mit der Fachkompetenz. Her mit Mitarbeitern in den Tälern, die den Kunden dort betreuen, wo er eben gerade ist. Sie sollen dies persönlich und herzlich, fachkompetent, auch in der buchungsrelevanten Zeit, nicht nur in der Hochsaison, mehrsprachig und informiert, vor allem aber motiviert und begeistert von der eigenen Aufgabe und dem sie umgebenden Arbeitsklima tun. Da leistet Christian Zanon gerade wertvolle Vorarbeit. Seine Aussagen strotzen geradezu vor Fachkompetenz, Mitarbeitermotivation und Sachkenntnis. - Zanon könnte sich zum Beispiel den Mitarbeiterstab des TVB ansehen. Die Wunderwaffe der Nicht-Nachbesetzung im Pensionsfall ist da eine recht stumpfe. Wenn Christian Zanon damit den Mitarbeiterstab um 30 Personen reduzieren will, dann viel Erfolg damit. Wie viele Mitarbeiter sind denn Pensionsnahe? - Insofern, Fachkompetenz, her damit. Bitte, Bitte, Bitte, Fachkompetenz. In rauen Mengen. In Massen. Herr, lass es Fachkompetenz regnen. Endlich. Dein Volk dürstet. Es hungert nach Fachkompetenz. Bis jetzt hatte es nur Theurl, Frömel, Köll, Kreutzer, Maier – es will nun endlich Fachkompetenz. Dein Volk will keine leeren Versprechungen. Doch der Herr schwieg. Dafür sprachen andere. - Eines sollte Zanon aber noch unbedingt mit Kastner, dem Marketingprofi, besprechen: Die Frage des Spitzenkandidaten. Hier gilt es sich zu positionieren, mit eigenen Ideen, einer Vision, einer charismatischen, begeisternden Persönlichkeit, die Kante zeigen kann, aber dennoch in der Lage ist, die aufgerissenen Gräben wieder zu schließen, die vor Fachwissen nur so strotzt, die teamfähig ist, die weiß, wo die Märkte sind, was der Kunde will, was dem Gast gut tut, wie er zu begeistern ist, wie man Mitglieder wieder gerne für Ehrenämter gewinnt, wie Gastfreundschaft aussieht, dem Gast und dem Gastgeber gegenüber,. wie besonnen weitreichende Entscheidungen zu treffen sind, wie Öffentlichkeitsarbeit funktioniert., - Vielleicht hat Christian Zanon so jemanden gefunden und behält deswegen dessen Namen noch zurück. Dann wäre ihm die Geheimniskrämerei zu verzeihen. Dann wäre der etwas windschiefe Auftakt vergessbar. Dann wäre sichergestellt, dass dem TVB ein Kreuzgang erspart bliebe und dieser Kelch an uns vorüber ginge. - P.S.: @ leonhard: Es wird kein Messias herab steigen, der TVB wird nicht die Betten füllen, der Verband gesundet wenn an an engagierten Mitgliedern und weniger an von Kastner verschafften Flüglern. "Der Dicke muss weg" - ein Wahlkampflslogan aus der Endzeit der Ära Kohl in der BRD - reicht nicht als Antwort auf weitaus gravierendere Fragen, die mit dieser PK bei weitem nicht beantwortet wurden.

eduard vor 5 Jahren

endlich tut sich etwas! herr kastner hat schon "redBull" zu flügeln verholfen. chris zanon schwimmt einmal mehr gegen den strom - das ist kühn und zeugt von visionen ausserhalb von clubzwängen. nachdem ich einige negative postings gelesen habe, frage ich mich ob manche doch lieber in einem "notstandsgebiet" weiterleben möchten? da kann man so schön jammern und weitere förderungen einfordern!

sportler vor 5 Jahren

Wie es aussieht ist der Tourismusverband Osttirol das beste Beispiel wie eine Zwangsfusion des Herrn Dr. Föger funktioniert.(Besser sehe es zum jetzigen Zeitpunkt aus wenn keine Zwangsfusion gewesen wäre)

sonnenstadtler vor 5 Jahren

...nun ja, den "druck" den man sich beim vergleichen dann macht, kann jede führung einer organisation ja schließlich selber bestimmen, ...wir machen es für uns selber ja auch - jeden tag - im privaten wie in der arbeit; wie sozial oder "menschenverachtend" das sein kann, ... je nach lebenserfahrung weiß jeder irgenwann beispiele zu berichten, ...gebe ihnen schon recht leonhard! ...nur eines ist auch klar: jeder der dieses schauspiel mitfinanzieren muss mit seinen abgaben (da gelten die üblichen quoten knall hart!) der hat schon ein gewisses bedürfnis, auch in der leistung vergleiche anzustellen, da habe ich verständnis; ...will aber auch realist bleiben: viel wird bei der wahl diesmal noch nicht weiter gehn, weil durch eine rassante degenerierung der politischen kultur in den letzten jahren und der einseitig konzentrierten und personifizierten machtverhältnisse im bezirk werden noch nicht ausreichend kreative kräfte zu bekommen sein; da bewegung in die eingefahrenen machenschaften zu bringen, schätze ich als fast nicht machbar ein ... sollte es dennoch gelingen würde es mich freuen, wäre ein gutes vorspiel für das ganze kommende jahr ;-))

Leonhard vor 5 Jahren

@sonnenstadtler Weil Sie die Frage stellen: Was ist Benchmarking? Für mich ist es jenes menschenverachtende System, das alles an einer Messlatte weit oben misst. Dieses System macht die Menschen kaputt, wie man an vielen globalisierten Großkonzernen sieht. Wenn Zanon das auch im Tourismus einführen wil, na dann Prost!!!

Für mich sind jene Menschen für den Tourismus die besten, die gute Ideen haben und auch die Kraft, diese auf die Welt zu bringen. Theurl hat gute Ideen - natürlich es ging immer besser. Köll hat die Kraft und die Beziehungen, Projekte zu realisieren - natürlich es ging immer besser.

Es tut dem Tourismus sicher gut, wenn neue Leute aktiv werden - mit neuen Ideen und mit neuer Kraft, etwas weiterzubringen.

Aber nur Missstände aufzuzeigen, alles und alle schlecht zu machen und keine neuen Vorschläge zu bringen - wie es jetzt der Zanon macht - wetten, dass sich das nicht durchsetzen wird?

sonnenstadtler vor 5 Jahren

@bergfex: mir kommt a vor, dass es no a periode so gehn soll ;-) is ja schlimm, wenn in anbetracht der lage plötzlich profis versprechen unentgeldlich mitzuarbeiten, ...da könnte dann sogar der personalstand gleich bleiben ;-) @leonhard: vielleicht hat jemand plötzlich genug von den machenschaften einiger weniger, steht ihm ja zu aufzuzeigen, ...das auch einmal mit fakten zu machen - können wir das überhaupt noch vertragen - benchmarking - was ist das? wollen wir uns überhaupt an standards orientieren und verbesserungen darauf aufbauen? ...das schwimmbad dauert noch, aber vielleicht ist es gut, dass noch kein megaprojekt abgesegnet wurde? bin der meinung, dass lienz ein schwimmbad bauen, sanieren oder sonst was in einer größenordnung machen sollte, das den möglichkeiten der stadt entspricht und nicht mehr; damit ist zu wirtschaften! - mit allen vorteilen, die eine stadt sowie so schon hat und dann erweitern, wenn es sich ausgehen sollte und sonst eben nicht; alles geld zusammenscharen, was hätte das mit regionaler entwicklung zu tun und mit dem ständigen gejammer, dass der verkehr nicht bewältigt werden kann und dass die talschaften sich entvölkern...???

bergfex vor 5 Jahren

Was ich aus den Postings heraus leseist, eine Veränderung ist gar nicht wünschenswert. Gute Nacht , TVBO.

Leonhard vor 5 Jahren

Also - das sind wir vom Christian Zanon schon gewohnt. BlaBla - Politik und Banker raus, Sparen usw. - große Sprüche klopfen, aber rein gar nichts weiterbringen - siehe Schwimmbad Lienz.

Und wenn der einzige Lösungsvorschlag Abbau von Personal im Tourismusverband ist, dann gute Nacht Osttirol.

Der Herr Zanon soll sich dann einmal Gedanken machen, wo er die Leute dann unterbringen will. Personalabbau - das kennen wir schon von Post, Telekom usw. - und was haben wir jetzt davon? - immer mehr Arbeitslose.

Herr, verschone uns vor diesen Wichtigtuern.

MelissaM vor 5 Jahren

Zwei Männer, die selbst nicht kandidieren, reden über ein Team, dessen Spieler sie nicht nennen und erzählen Dinge, die entweder selbstverständlich oder unmöglich sind. 30 Leute beim TVB durch Pensionierung abbauen und mit dem eingesparten Geld hunderte Jobs schaffen?

osttirol20 vor 5 Jahren

Ich finde es sehr mutig von Herrn Zanon sich gegen Köll zu stellen, aber er hat vollkommen recht mit seinen Ansichten. Ich hoffe, dass Vernunft in den Köpfen vieler Beteiligten einkehrt und dass sie sich freiwillig aus dem Tourismus zurückziehen - Tiefenbacher, als Gemeinderat, hat es ja schon vorgemacht. Ich wünsche Herrn Kastner und Hern Zanon viel Glück bei der Durchsetzung.

jesasmaria vor 5 Jahren

Die Selbstbedienungsmentalität hat fast jeder, der in solchen Gremien sitzt. Keinem sind die kleinen Betriebe wichtig, egal ob Tourismus oder Politik. Jeder Funktionär, meistens Betriebsinhaber, Großhotelier .......schaut nur auf sein Vorhaben um seinen Betrieb ins rechte Licht zu rücken.(z. Bsp: Werbungen,Förderungen........) Kleinere Betriebe werde hintergangen von vorne bis hinten. Wäre es nicht am Besten endlich komplett unabhängige Personen mit mehr Intelligenz in den TVB zu wählen, damit wirklich aufgeräumt wird. Es ist zum Schämen, wieviel bei uns in Osttirol zur Zeit schief läuft. Ich bin mir auch sicher wenn im November Neuwahlen sind, scheinen wieder die selben Namen auf den Wahllisten auf und es ändert sich gar nichts.