Edith Leyrer hat „Lampenfieber in Buffalo“

Rasante und witzige Theaterkomödie am 10. November um 20.00 Uhr im Stadtsaal Lienz.

Die Stadtkultur Lienz lädt zu einem sehr vergnüglichen Theaterabend ein: Die Komödie „Lampenfieber in Buffalo“ hat alles, was man für einen unterhaltsamen Theatergenuss braucht: Rasante, intelligente Dialoge, witzige Charaktere, Verwechslungen und Verwirrungen und viel Situationskomik. Kein Wunder, stammt das Stück doch aus der Feder des amerikanischen Erfolgsautors Ken Ludwig („Othello darf nicht platzen“) und wird von einer Riege bekannter österreichischer Schauspieler wie Edith Leyrer, Stephan Paryla-Raky, Leila Strahl und vielen anderen von der Schaubühne Wien gespielt. Regie führte Marcus Strahl, der schon von Kindesbeinen an Theaterluft geschnuppert hat, ist er doch der Sohn von Waltraud Haas und Erwin Strahl.

Theater im Theater: Stephan Paryla-Raky als „Cyrano de Bergerac“ in der Komödie „Lampenfieber in Buffalo“.

Die Handlung spielt 1950: Charlotte und George Hay, Oberhäupter einer tingelnden Schauspielerfamilie haben den Höhepunkt ihrer Schauspielkarriere längst überschritten und auch die Hoffnung auf einen Einstieg in das aufblühende Filmgeschäft der 50er Jahre hat sich durch die erneut erfolglose Bewerbung bei Starregisseur Frank Capra zerschlagen. So bleibt ihnen nichts übrig als mit Charlottes schwerhöriger Mutter Ethel und einer stark dezimierten, finanziell desolaten Schauspieltruppe Rostands „Cyrano de Bergerac“ und Cowards „Intimitäten“ durch die Provinz zu ziehen.

Als Charlotte erfährt, dass eine junge Kollegin ein Kind von George erwartet, verlässt sie wütend das Theater.
Kurz darauf trifft die Nachricht ein, dass die Hauptrollen im neuen Capra-Film doch frei sind und der große Regisseur höchstselbst auf dem Weg nach Buffalo ist, um sich die Vorstellung anzusehen.
In Unkenntnis der sensationellen Neuigkeit sieht George aber für sich keine Chance in Hollywood und begibt sich auf eine Sauftour durch Buffalos Bars. Als der sturzbetrunkene George endlich gefunden ist, steht das restliche Ensemble vor dem Problem ihn wieder bühnentauglich zu machen. Das stellt sich als gar nicht so einfach heraus, vor allem wenn gerade die Vorstellung „Intimitäten“ begonnen hat, George aber im Cyranokostüm auf die Bühne torkelt und partout seinen Text im falschen Stück anbringen möchte. 
Mutters Schwerhörigkeit, ein verliebter, aber verschüchterter Meteorologe, die ungewollte Schwangerschaft und der ganz normale Theaterwahnsinn führen dazu, dass schließlich alles aus dem Ruder läuft.

Karten für die Komödie, die auch die erste Fixveranstaltung des Abo CE ist, sind im Bürgerservicebüro in der Liebburg und an der Abendkasse erhältlich. Infos und Reservierung unter 04852/600-513 oder auf der Stadtkultur Homepage www.stadtkultur.at.

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