Bittere Pleiten für Osttirols Unterligisten

Matrei und Debant verabschiedeten sich mit Niederlagen in die Winterpause.

Matrei-Goalie Benedict Unterwurzacher musste nach einer Notbremse frühzeitig vom Feld. Foto: Expa/Groder

Im letzten Spiel vor der Winterpause gastierte die TSU Matrei in Greifenburg. Zwar ging die Heimmannschaft in der 16. Minute durch David Brandner in Führung, doch das Spiel verlief bis zur Halbzeit sehr ausgeglichen, wobei Matrei-Kicker Raphael Hatzer eine sehr gute Chance zum Ausgleich ausließ.

Nach der Pause spielten beide Teams munter weiter, wobei in der 55. Minute Greifenburg durch Manuel Pirker 2:0 in Führung ging. In der 58. Minute erhöhten die Drautaler sogar auf 3:0. Torschütze: Sieghard Steurer.

Trotz des klaren Rückstandes gab die Mannschaft von Matrei-Coach Markus Hanser nicht auf, und kam in der 66. Minute durch Rene Scheiber zum verdienten Torerfolg. In die Drangphase der Matreier setzten die Kärntner immer wieder gefährliche Konter, von denen einer in der 81. Minute nur durch ein Foul von Matrei-Goalie Benedict Unterwurzacher unterbunden werden konnte. Zwar wurde Unterwurzacher mit der Gelb-Roten Karte ausgeschlossen, doch den fälligen Elfmeter verschossen die Hausherren, weshalb sich am Spielstand nichts mehr änderte.

Nußdorf-Debant spielte zwar gut mit, kam aber mit 1:5 unter die Räder. Kevin Pranter (am Ball) gelang der Ehrentreffer. Foto: Tobias Tschurtschenthaler

Gleich sechs Tore konnten die Zuschauer im Aguntstadion in Nußdorf-Debant bewundern. Dass dies auf wenig Begeisterung stieß lag daran, dass fünf davon auf das Konto der Gäste aus Landskron gingen.

Allerdings fiel der Sieg für den Tabellenersten viel zu hoch aus, da die Nußdorfer, wie schon in vielen Spielen zuvor, zwar sehr gut mitspielten, aber an der mangelnden Chancenauswertung scheiterten.

Besser machten es die Gäste aus Kärnten, die aus den ersten vier Chancen gleich vier Tore machten und so mit einem beruhigenden Zwischenergebnis von 4:0 in die Pause gehen konnten.

Nach Wiederanpfiff zeigte die Truppe von Nußdorf-Debant-Trainer Josef Fuetsch eine tolle Moral, indem sie trotz des klaren Ergebnisses nie aufgab. Das änderte aber nichts daran, dass im Sturm nach wie vor Torflaute herrschte. Anders bei den Gästen aus der Villacher Gegend. Sie schraubten den Spielstand in der 76. Minute auf 5:0. Den Hausherren gelang in der 83. Minute lediglich noch der Ehrentreffer durch Kevin Pranter.

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