Raneburgers „lifeline“ an der Hausfassade

Präsentation der künstlerisch gestalteten Wohnanlage in Kundl am 16. November.

Der Osttiroler Künstler Peter Raneburger vor seinem 25 mal 9 Meter großen Fassadenkunstwerk „lifeline“ in Kundl. Foto: Miriam Raneburger

Der Osttiroler Künstler Peter Raneburger setzte mit seinem 25×9 Meter großen Werk „lifeline“ seine Darstellung der Entwicklung und Dynamik, die im Inneren eines Sozial-Kontinuums passiert, an der Fassade der Wohnanlage „Daxerfeld“ der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Neue Heimat Tirol in Kundl um. Raneburger nutzte die nach außen präsenten, neutralen Fassadenflächen als Projektionsflächen seiner Arbeit, um ihnen eine Mittlerposition zwischen dem klar definierten Innenhofbereich als Kommunikationszentrum und dem abgeschirmten Umfeld zuzuweisen.

Am 16. November um 11.00 Uhr wird die Wohnanlage mit 26 Mietkaufwohnungen übergeben und damit auch das Kunstwerk des Osttiroler Künstlers offiziell präsentiert.

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2 Postings bisher
Leonhard vor 5 Jahren

Raneburger nutzte die nach außen präsenten, neutralen Fassadenflächen als Projektionsflächen seiner Arbeit, um ihnen eine Mittlerposition zwischen dem klar definierten Innenhofbereich als Kommunikationszentrum und dem abgeschirmten Umfeld zuzuweisen .....

Ich würde sagen: Raneburger nutzte die weißen Wände, um sich ein bisschen auszutoben und Geld zu verdienen, denn auch ohne Raneburger ist der Innenhof klar definiert und wird vielleicht ein Kommunikationszentrum und das Umfeld ist abgeschirmt - mehr oder weniger oder auch gar nicht - und die Mittlerposition der Fassadenwände wird Raneburger den Auftraggebern der Neuen Heimat halt eingeredet haben. Aber die Mieter oder Eigentümer sollen nur fest zahlen für das Kunstwerk, und dafür vielleicht bei Böden und Elektrogeräten sparen.

anton2009 vor 5 Jahren

Ich gebe zu, dass ich von Kunst wenig verstehe! Hätten jungdliche Graffitti-Sprayer dieses Haus so gestaltet, dann würde man von Sachbeschädigung sprechen! Der Kunst ihre Freiheit, der Freiheit ihre Kunst!