Ausnahmekletterer Simon Gietl über „Erstbegehungen“

Multivisionsvortrag „First Ascents“ am 23. November im Matreier Kesslerstadl.

Verglichen mit anderen ist der Südtiroler Simon Gietl eine Art Spätzünder im Klettersport. Erst mit 18 Jahren entdeckte der Ahrntaler die Welt der Vertikalen für sich. Am liebsten widmet sich der gelernte Tischler alpinen Fels- und Eisrouten, insbesondere solchen, die sowohl hohe Ansprüche an den Körper als auch an den Kopf stellen. „Ich bin da ganz bei Wolfgang Güllich, der den Kopf als den wichtigsten Muskel beim Klettern bezeichnete“, so Simon Gietl.

Der Südtiroler Kletterer Simon Gietl berichtet in Matrei über seine Erstbegehungen. Foto: Claudia Ziegler

Mit 24 Jahren bereits staatlich geprüfter Berg- und Skiführer trainiert der jetzt 28-Jährige Körper und Geist auch mit dem Anspruch, eigene Spuren in den alpinen Wänden zu hinterlassen. Erstbegehungen in den Dolomiten nach strengen ethnischen Grundsätzen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie First Ascents von Gipfeln in Grönland.

Gietl ist aber auch gerne auf bereits begangenen Wegen unterwegs – ein 17-Stunden-Marathon durch alle Nordwandrouten der Drei Zinnen oder eine Sechs-Tages-Tour auf Matterhorn, Piz Badile und die Nordwand des Eiger gehören genauso zu seinen Erfolgen wie fünf Wintersolobegehungen bis zum Grad 6b+/A3+, Mixedklettern bis M10+ und alpines Klettern bis zum unteren 10. Grad.

Der Südtiroler Kletterstar erzählt am 23. November um 20.00 Uhr im Kesslerstadl in Matrei von seinen abenteuerlichen Erlebnissen. Eintritt: 8 €

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