TVBO-Aufsichtsrat tagt am 30. November

Vollversammlung wird Mitte Dezember über die Bühne gehen.

Zwei Jahreshauptversammlungen in einem Jahr – das wird es heuer im TVB Osttirol geben. Erst im Februar tagte die Vollversammlung im Lienzer Stadtsaal. Foto: Lugger

TVB-Aufsichtsratsvorsitzender Werner Frömel bestätigte heute gegenüber dolomitenstadt.at, dass die nächste Aufsichtsratssitzung des TVBO am 30. November um 14.30 Uhr stattfinden werde: „Ich habe gerade die Einladungen verschickt.“ Frömel hat das Jahresbudget 2013 seit 15. November auf dem Schreibtisch. Laut Gesetz muss es binnen 14 Tagen vom Aufsichtsrat behandelt werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende geht davon aus, dass das Gremium den von Obmann Franz Theurl vorgelegten Haushaltsentwurf absegnet und etwa zwei Wochen später der Vollversammlung des Tourismusverbandes präsentiert.

Diese mit Spannung erwartete Sitzung könnte am Montag 17. oder Dienstag 18. Dezember 2012 stattfinden. TVBO-Obmann Franz Theurl bestätigt die Terminpläne und schwankt noch bei der Ortswahl, Stadtsaal oder Tennishalle Lienz. Bei dieser Veranstaltung wird auch ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden. Neben Theurls „Bezirksliste – Gemeinsam für Osttirol“ geht das von der Lienzer Talbodenwirtschaft und Oberländer Betrieben dominierte „Team Osttirol“ ins Rennen.

Obwohl der Termin noch nicht offiziell feststeht, läuft die Stimmenakquisition hinter den Kulissen bereits auf Hochtouren. Das Tiroler Tourismusgesetz erlaubt die Ausstellung von Vollmachten, das heißt, man kann seine Stimme einem anderen Mitglied übertragen. Diese oft kritisierte Praxis macht eine Beeinflussung der geheimen Wahl und das Bündeln von Stimmen bereits vor dem Urnengang möglich.

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1 Posting bisher
hoidanoi vor 5 Jahren

Der AR tagt und wie so oft, ist nicht zu erwarten, dass er seine Arbiet erledigen wird. Aufgrund der noch vielen offenen Baustellen, steht den Herrn mit Dame so einiges bevor. Teilweise steht er sogar vor unlösbaren Aufgaben. Nichts, was den AR bis jetzt angefochten hätte. Unlösbare Aufgaben schien er zu sammeln und solange zu warten, bis das Land kommt, regelnd eingriff und den AR-Vorsitzenden dankbar Sätze Richtung Gerhard Föger formulieren ließ. Outsourcing auf ganz ideenreichem Weg. - Aus dem Forderungspaket Fögers ist nach wie vor nicht die Eingliederung der OW in den TVB erledigt. Was an sich pikant ist, falls der Aufsichtsrat wieder einmal - gegen besseres Wissen? - die Entlastung seiner selbst und des Vorstandes der Vollversammlung empfehlen sollte, obwohl er dies eigentlich nicht tun kann. Er weiß nicht, wie und für was die Mittel der OW verwendet wurden. Er hat dies nie geprüft. Er hat schlicht keine Ahnung, der Aufsichtsrat. - Auch von den Vorgängen rund um den Flugplatz Nikolsdorf hat der Aufsichtsrat keine Ahnung. Wie zu hören ist, gibt es einen Prüfbericht mit Exklusivcharakter. Aus der Geschichte des amtierenden Aufsichtsratsvorsitzenden wissen wir, er entscheidet, was den Aufsichtsrat tangiert und was nicht. Was die Aufsichtsräte wissen dürfen und was nicht. - Der Aufsichtsrat hat mit dem heutigen Datum das letzte Mal die Chance, sich von den gesetzlichen Konsequenzen einer Funktionärshaftung zu befreien. Er hat diese Chance in der Vergangenheit oft verstreichen lassen. Sollte nach der Wahl ein Gremium zustande kommen, dass seine Kontrollrechte wahrnimmt, auch um Klarheit in das bis dato unentwirrte Netz der gegenseitigen Absprachen, vertraglichen Vereinbarungen und Nebenabreden zu bringen, könnte die Haftung schlagend werden. - Was erklären könnte, warum Franz und Freunde so viel daran setzen, weiter in ihren Positionen zu verharren.