Osttiroler Bergsommer knackte die Millionengrenze

Zwischen Mai und Ende Oktober verzeichnete man in Osttirol 1.042.678 Nächtigungen.

Osttirol wird bei den Gästen aus dem Inland immer beliebter. Foto: Osttirol Werbung

Nachdem heuer die Sommersaison um den „Wanderherbst“ verlängert wurde, können die Verantwortlichen der Osttirol Werbung positive Zahlen verkünden. „Mit 1.042.678 Nächtigungen war der Bezirk Lienz von Mai bis einschließlich Oktober nach der Landeshauptstadt Innsbruck die zweitstärkste Tiroler Region“, freut sich Bernhard Pichler. Damit liege man noch vor Größen wie dem Ötztal und dem Zillertal. Pichler: „Insgesamt konnten wir uns im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres um 1,42 % steigern.“

Die höchsten Zuwächse erzielten dabei die gewerblichen Betriebe des Bezirks – also die 3-5-Sterne-Hotelbetriebe, und die privaten Ferienwohnungen, Campingplätze und Schutzhütten.

Den Anstieg von 5,6 % an österreichischen Gästen führt man bei der Osttirol Werbung auf die umfangreiche Imagebewerbung Osttirols durch TV- und Hörfunkspots sowie Schaltungen und Beilegern in den führenden österreichischen Printmedien zurückgeführt werden. Auch bei den deutschen Gästen konnte man um 2,7 % zulegen.

Die Gewinner waren die Ferienregionen Nationalpark Hohe Tauern mit 313.518 Nächtigungen (+ 3.833), Hochpustertal mit 261.624 Nächtigungen (+ 5.347) und Defereggental mit 150.858 Nächtigungen (+ 6.701).

In der Region Lienzer Dolomiten verzeichnete man hingegen einen leichten Rückgang von 317.968 auf 316.678 (- 1.290). Insgesamt konnten sich 20 Gemeinden über Zuwächse freuen, während 13 Kommunen ein Minus hinnehmen mussten.

Die genauen Zahlen und Fakten können alle Dolomitenstadt-Leser in dieser Tabelle einsehen.

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

8 Postings bisher
hoidanoi vor 5 Jahren

@ eduard & zwidare: Selbstredend sind deshalb die Nächtigungszahlen gestiegen (erfreulich), nicht zwangsläufig aber die Nächtigungsabgaben, weil Nächtigungen aus beruflichen Gründen abgabenbefreit sind - wenn der ununterbrochene Aufenthalt mehr als 10 Tage betragen hat (weniger erfreulich). Jetzt darf man sich natürlich fragen, wie wurde denn was wie gemeldet. Andererseits, einem Investor hier auch noch Kostendruck zu verursachen, wäre nun wirklich nicht nett. - Abgabenbefreit sind übrigens auch Minderjährige bis zur Vollendung ihre 15 Lebensjahrs.

eduard vor 5 Jahren

@zwidare - da müssen sie schon die "osttirol werber" fragen - ich nehme schon an, dass die nächtigungs-zahlen in kals auch durch die großbaustelle gestiegen sind.

fb vor 5 Jahren

Es fällt schon auf, dass jetzt im Vorfeld der GV und Neuwahl des Aufsichtsrates vermehrt Meldungen über Erfolge der OW lanciert werden. Darüber mag ich nicht befinden - für mich stellt sich die Frage, wie verhindert werden kann, dass einzelne Personen in Gremien sitzen ( arbeiten?), wo sich Interessenskonflikte abzeichnen. Die Wahl soll nicht als Maßstab für Nächtigungen - welche ja immer nur im Jahresvergleich angestellt werden, wo ja z.Bsp. frühe oder späte Ostern erhebliche Schwankungen ergeben - sondern sie soll grundlegend Struktur und Leute küren, denen man auch zutraut, über den eigenen Löffel ( Tiefenbacher und Fröml ) zum Wohle möglichst Vieler tätig zu sein.

hoidanoi vor 5 Jahren

Lebenslanges Lernen zahlt sich aus: Einfach bis zum Ende durchblättern kann auch was bringen. Da ist dem Kollegen Lenzer zu danken. Danke. So lässt sich doch leichter ein Bild der Lage machen. - Und Obacht mit der Vollmacht - nicht, dass dann einer voll mächtig macht, was leider keine Betten voller macht.

Gerhard Pirkner vor 5 Jahren

Lieber Hoidanoi, Kollege Lenzer hat das Zahlenwerk der Osttirol-Werbung recht unspektakulär hinter einem Link in der letzten Zeile des Artikels versteckt. Einfach auf das vorletzte Wort "Tabelle" klicken und ein PDF downloaden, in dem auch die gewünschte Bettenzahl aufgeschlüsselt nach Regionen zu finden ist (Seite 4).

zwidare vor 5 Jahren

Ein Frage an Eduard: Rewe und Nationalpark - sind da die in dieser Region zu tausenden angefallenen Nächtigungen der Arbeiter am Gradonna-Resort mit dabei und kaufen die alle bei Rewe ein??? Zieht man diese Nächtigungen ab, steht dann immer noch ein "Plus" davor?

hoidanoi vor 5 Jahren

Erfreulich hört sich an, was Bernhard Pichler zu berichten hat. Nachdem der Bezirk noch 2010 unter der Million Nächtigungen blieb, holt er langsam wieder auf. Ein Trend, der sich hoffentlich verstärkt, damit der Bezirk bald wieder auf den Stand von 2003 kommt. Da erreichte der Bezirk gut 100.000 Nächtigungen mehr. Was an der damals höheren Bettenanzahl gelegen habe mag. Oder an vielen anderen Umständen, die zu kennen gut wäre. - De facto stagniert der Bezirk seit 2006 auf dem heuer erreichten Nächtigungsniveau. Dass sich Marketingmaßnahmen bezahlt machen, ist hoffentlich so. Womit sich die Frage stellt, warum diese Maßnahmen just erst in diesem Jahr gesetzt wurden. - Franz behauptet ja gerne, am Fusionsvertrag sei's gelegen. Was möglich ist. Oder aber an eine Ausgabenpolitik, die andere Prioritäten setzte. Was aber niemand überprüfen kann, weil ja in die Gebarung der OW keine 'Einsicht genommen werden kann - darf - soll... Wenn also kein Geld für sinnvolle Marketingmaßnahmen ausgegeben worden ist, wofür wurde es dann verwandt? - Doch für das Gehabe und die Tollereien der Funktionäre kann der Mitarbeiter Bernhard Pichler nichts. Genausowenig wie seine Chefin Barbara Nussbaumer. Beide müssen unter schwierigen Bedingungen einen Job erledigen, der für alle viel bringen soll. Was in Hinkunft zu begrüßen wäre, wäre wenn zu den jeweiligen Zahlenkolonnen auch die im Bezirk verfügbare Gesamt-Bettenanzahl genannt würde, gerne auch nach Regionen aufgeschlüsselt.

eduard vor 5 Jahren

hauptverantwortlich dafür ist die sympathische kampagne von "ja! natürlich" (rewe konzern) - deshalb die steigerungen im bereich der nationalpark-region - danke!