Bittere Heimpleite für die Eislöwen aus Lienz

Der UEC Lienz verliert im Penaltyschießen gegen Außenseiter Tarco Klagenfurt.

Nach dem überraschenden Auftaktsieg der Lienzer Eislöwen gegen Althofen hatten sich die Cracks aus der Dolomitenstadt gegen die Tarco Wölfe aus Klagenfurt besonders viel vorgenommen. Vor dem Hintergrund, dass die Gäste in Huben erst vor kurzem mit 8:0 unter die Räder kamen, wollten die Eislöwen den heimischen Fans am Donnerstag, 6. Dezember, ein ähnliches Spektakel bieten.

Und die Mannen von Trainer Ferdl Neumair begannen äußerst ambitioniert. Philipp Resei, Libor Pavlis (2) und Thomas Pfeffer schossen die Dolomitenstädter eindrucksvoll zur 4:0-Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch zum ersten Mal in die Kabine.

Allerdings erwies sich der klare Vorsprung als trügerische Sicherheit, denn im zweiten Drittel verlor Lienz völlig den Faden. Dies nutzten die Klagenfurter und verkürzten durch Andreas Schmiedhofer und Nick Kompain auf 2:4.

Trotz einer 4:0-Führung musste sich der UEC Lienz den Wölfen aus Klagenfurt mit 5:6 geschlagen geben. Foto: Expa/Groder

Vor dem letzten Drittel schworen sich die Lienzer in der Kabine auf die Wende ein, doch stattdessen gelang den Wölfen aus Klagenfurt ein echter Blitzstart. Bereits nach 35 Sekunden gelang Jürgen Czerminger im 5:3-Überzahlspiel der Anschlusstreffer zum 3:4.

Als Thomas Pfeffer zehn Minuten vor dem Ende auf 5:3 für Lienz erhöhte, schien eine Entscheidung gefallen zu sein, doch die Gäste gaben nicht auf und schafften es, in den letzten fünf Minuten noch auszugleichen.

Da in der fünfminütigen „Overtime“ kein Tor mehr fiel, musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Die besten Nerven hatte dabei ein Klagenfurter: Jürgen Czerminger traf zum überraschenden 6:5-Endstand für die Gäste.

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