Sieg und Niederlage für Osttirols CHL-Teams

Huben setzte seine Siegesserie fort. Lienz brach gegen Spittal im Schlussdrittel ein.

Die Eisbären feierten im dritten Spiel den dritten Sieg und sind in der Carinthian Hockey-League Tabellenführer. Fotos: Expa/Groder

Obwohl dem UECR Huben mit Alexander Payr, Michael Patterer und Mario Volkan krankheitsbedingt gleich drei Stammspieler fehlten, bestimmten die Eisbären im heimischen Stadion gegen den EHC Althofen von Anfang an das Spiel.

Bereits in der 7. Spielminute erzielte Martin Pewal nach einer tollen Kombination das 1:0. Da sich der Gegner jedoch kräftig gegen die Angriffswellen der Hubener stemmte, entwickelte sich ein rassiges Match mit Chancen auf beiden Seiten. Das Tor trafen jedoch vornehmlich die Eisbären aus Huben. In der 14. Minute erhöhte Martin Pewal auf 2:0.

Im zweiten Drittel hielten die Gäste noch stärker dagegen, doch Thomas Valtiner war für die Kärntner einfach nicht zu bezwingen. Stattdessen zeigte Jiri Broz wie es geht und erzielte eine halbe Minute vor der Pausensirene das 3:0 für die Iseltaler.

Auch das Schlussdrittel blieb spannend, da die Hausherren oft in Unterzahl spielen mussten. Als Andre Payr zehn Minuten vor dem Ende aber auf 4:0, und kurz darauf Martin Pewal zum 5:0 erhöhte, war nicht nur das Match gelaufen, sondern auch die Tabellenführung sichergestellt.

Auch Philipp Resei konnte trotz seines Treffers die zweite Niederlage des UEC Lienz nicht verhindern.

Weniger gut lief es für die Eislöwen aus Lienz. Zwar startete man mit einem Sieg in die Saison, doch dann setzte es eine bittere Heimniederlage gegen Tarco Klagenfurt. In Spittal wollten die Cracks des UEC Lienz diese Scharte wieder auswetzen.

Allerdings dauerte der Vorsatz nur bis zur 5. Minute, denn Paul Spittau bombte Spittal mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Drittelpause gelang jedoch Philipp Resei der verdiente Ausgleich für die Eislöwen aus der Dolomitenstadt.

Im Mitteldrittel erwischte abermals Spittal den besseren Start und ging nach wenigen Sekunden erneut in Führung. Doch danach drehten die Mannen aus Lienz mächtig auf und erzielten durch Thomas Pfeffer den Ausgleich. Pavlis Libor und Andreas Marx erhöhten sogar auf 4:2 für die Eislöwen. Allerdings währte die Führung gerade einmal sechs Minuten, da Spittal durch Patrick Olsacher und Mario Wappis noch im Mitteldrittel ausgleichen konnte.

Im letzten Spielabschnitt erwischten die Lienzer zum dritten Mal einen rabenschwarzen Start und fingen sich in den ersten fünf Minuten gleich zwei Tore ein. Danach war das Spiel für die Osttiroler gelaufen. Für den Schlusspunkt sorgte 29 Sekunden vor dem Ende der Spittaler Patrick Olsacher, der den Endstand zum 7:4 fixierte.

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