Eislöwen verkauften Fell in Klagenfurt teuer

Wenig Glück aber einen spielerisch sehr guten Tag hatten die Lienzer Eislöwen beim „6-Punkte-Spiel“ vor Weihnachten in Klagenfurt. Gegen die dort beheimateten Tarco Wölfe gingen die Dolomitenstädter zunächst vorsichtig auf's Eis. Fazit: Schon in der 5. Minute schossen die Heimischen im Überzahlspiel das 1:0.

Ab Minute 12 steigerte sich die Partie, die Chancen auf beiden Seiten mehrten sich und die Lienzer wurden ab diesem Zeitpunkt zum tonangebenden Team.

Thomas Pfeffer pfefferte in der 15. Spielminute bei numerischer Überlegenheit den Ausgleich für die Löwen in den Klagenfurter Drahtkasten. Doch nur Augenblicke später kam die unerwartete Retourkutsche und der neuerliche Rückstand. Dieses 2:1 war auch der Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt zeigte Lienz das beste Eishockey in der laufenden Saison, doch das Klagenfurter Tor schien zugenagelt. Es dauerte lange, bis Lienz 2:2 Ausgleich durch Libor Pavlis schaffte, wunderschön herausgespielt mit einer perfekten Kombination. Bis zu diesem Augenblick waren die Osttiroler drückend überlegen, schossen aber kein Tor, mussten für diese Abschlussschwäche postwendend büßen und zwei bittere Gegentore hinnehmen. Mit 4:2 im Rückstand ging es in die 2. Drittelpause.

Das letzte Drittel begann wieder stark für Lienz. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Eislöwen hochkarätige Chancen – die der Klagenfurter Schlussmann allesamt vereitelte. Das Pech verfolgte die Lienzer aber nicht nur beim Einschuss. Sie kassierten auch noch das 5:2, ehe Thomas Pfeffer drei Minuten vor Schluss wieder verkürzte. In den letzen zwei Spielminuten nahm Lienz den Tormann heraus und versuchte nochmal alles. Vergeblich. Die Klagenfurter fixierten mit einem „Empty Net Goal“ den 6:3 Endstand.

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