Lienz verlor Osttiroler Derby gegen Huben

Aufgrund eines furiosen Schlussdrittels siegte Huben gegen Lienz mit 10:4.

Eine fantastische Derbystimmung herrschte am Mittwoch, 2. Jänner, im Eisstadion Huben. Sowohl die Spieler aus Huben, als auch die „Cracks“ aus Lienz verwöhnten die Zuschauer mit vielen packendenden Szenen und boten ein spannendes Spiel.

Mit zwei Siegen im Rücken präsentierten sich die Gäste aus der Dolomitenstadt von Beginn an stark, doch den ersten Treffer erzielte Hubens Clemens Riepler für die Eisbären. Kurz darauf glich Daniel Wernisch aber zum 1:1 aus. Dies war auch der erste Pausenstand.

Die „Lienzer Cracks“ freuten sich ausgelassen über den Führungstreffer zum 2:1. Fotos: Expa/Groder

Im zweiten Drittel bombte Daniel Wernisch die Eislöwen aus Lienz in Führung. Alexander Riepler glich für Huben aus. Die Freude darüber währte aber nur kurz, da der UEC Lienz im direkten Gegenzug durch Manuel Winkler neuerlich in Führung ging.

Zwar stemmte sich die Mannschaft aus Huben dagegen, fand aber nie zu ihrem gewohnten Spielrhythmus. Knapp vor Ende des Mitteldrittels gelang Alexander Riepler aber nach einem sehenswerten Solo doch der verdiente Ausgleich.

Im Schlussabschnitt spielten sich die Eisbären aus Huben in einen Rausch und trafen gleich sieben Mal.

Im Schlussdrittel kamen die Eisbären dann aber richtig auf Touren. Jiri Broz und Robert Trojer erhöhten auf 5:3 für Huben, doch die Lienzer Eislöwen verkürzten durch Thomas Pfeffer auf 4:5. Danach steigerten sich die Eisbären allerdings in einen wahren Spielrausch und erhöhten durch Tore von Christian Unterlercher, Robert Trojer, Clemens Riepler (2) und Martin Trojer auf 10:4. Ein Endstand, der ein wenig zu hoch ausfiel und den wahren Spielverlauf letztlich nicht ganz korrekt widerspiegelt.

Trotz toller Leistung waren die Gäste aus Lienz nach der Niederlage in Huben am Boden.
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