Der 39. Dolomitenlauf gibt sich olympisch

Olympiasieger und Weltmeister Piller Cottrer kommt nach Obertilliach.

Schon seit Tagen ist die 42 km lange Dolomitenlauf-Strecke in Obertilliach rennfertig. Für den 39. Dolomitenlauf wurde das Loipenband neu gezogen und dabei leicht entschärft. Mehr als 2.000 Langläufer aus aller Welt werden erwartet, darunter zahlreiche Weltklasseläufer, wie der italienische Weltmeister und Olympiasieger Pietro Piller Cottrer.

Er will die italienische Dominanz der vergangenen Jahre fortsetzen. 2011 und 2012 stand Fabio Santus ganz oben auf dem Podest. Dieses Ziel hat er sich auch für 2013 gesetzt.

2012 verteidigte der Italiener Fabio Santus seinen Titel beim Dolomitenlauf nur knapp. Wer siegt 2013? Foto: Martin Lugger

Den harten Konkurrenzkampf der italienischen Superstars befeuern der Ramsauer Marc Hager vom Skinfit Racing-Team, Markus Ottosson aus Schweden sowie Martin Bajcicak aus der Slowakei und Toni Escher aus Deutschland. Auch Spanien und Norwegen entsenden starke Mannschaften. Das deutsche FIS Marathon Cup-Team rund um Thomas Freimuth macht sich ebenfalls Hoffnungen auf einen Platz am Podest. Das russische Team „Vitargo“ rundet das Weltklassefeld ab.

Die Nominierungen des ÖSV-Teams sind noch offen. „Beim FIS-Marathon-Cup, der am 20. Jänner im freien Stil gelaufen wird, werden die besten Österreicher an den Start gehen“, verspricht Organisator Franz Theurl. Und auch beim Dolomitensprint will die heimische Elite den Sieger stellen. Im Vorjahr feierte der Salzburger Bernhard Tritscher seinen ersten Sieg beim City-Cross-Sprint in Lienz. Damit stieß er Seriensieger Harald Wurm vom Thron.

Doch nicht nur zahlreiche Weltklasseläufer kommen zu den Dolomitenlauf-Festspielen nach Osttirol, sondern ganze Scharen von Hobbyläufer aus aller Welt. Dabei möchte jeder „ein Sieger über sich selbst“ sein.

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