Österreichs Alpinhelden auf 416 Seiten

Jochen Hemmleb stellt in Matrei sein Buch über Österreichs Berglegenden vor.

Jochen Hemmleb machte sich auf die Spuren der österreichischen 8.000er-Besteiger und schrieb über diese ein Buch. Dieses stellt er am Freitag, 11. Jänner, im Pfarrsaal Matrei vor.

Wenn es um die Geschichte der Erstbesteiger der höchsten Gipfel der Welt geht, ist dies auch eine Geschichte über österreichische Bergsteiger. In den 1950er- und 1960er-Jahren gelangen ihnen gleich fünf Erstbesteigungen. So viele wie sonst keiner Nation.

Auch die Zeit der „neuen Pioniere“ an den Achttausendern wurde von Österreichern geprägt. Beispielsweise von Peter Habeler, mit seiner Besteigung des Gasherbrum I im Alpinstil 1975, und der Erstbesteigung des Mount Everest ohne Flaschensauerstoff 1978, gemeinsam mit Reinhold Messner.

Bis heute hinterlassen Österreicher wie Theo Fritsche oder Gerlinde Kaltenbrunner an den welthöchsten Bergen ihre Signaturen. Diese, und auch jene der Vergangenheit, hat der bekannte Alpinbuch-Autor Jochen Hemmleb zusammengetragen und nun in seinem Buch „Austria 8.000“ veröffentlicht.

Am Freitag, 11. Jänner, stellt der Autor um 20 Uhr das 416-Seiten starke Werk, in dem man neben sachkundigen, historischen Porträts auch spannende Reportagen und persönliche Gespräche mit den Protagonisten nachlesen kann, im Pfarrsaal in Matrei vor. Als Eintritt sind freiwillige Spenden erbeten.

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