Innichen: Andreas Trenker | Concrete

Der junge Fotokünster zeigt ab 19. Jänner im Kunstraum Mitterhofer Eindrücke aus Jerusalem.


Andreas Trenker, 1990 in Innichen geboren, beginnt nach dem Abschluss eines naturwissen­schaftlichen Gymnasiums sein Designstudium an der Freien Universität Bozen. Er arbeitet im Bereich der visuellen Kommunikation und als Produktdesigner. In seinen Arbeiten spielen gesellschaftliche Hintergründe, Konflikte sowie politische und kulturelle Verände­rungen eine wichtige Rolle. Während eines halbjährigen Auslandsemesters in Jerusalem, studierte er an der Bezalel Academy of Design and Art und befasste sich intensiv mit dem Nahost-Konflikt.

Zur Ausstellung:
„Concrete“ (engl. – „Beton“) wird meistens mit grauer Eintönigkeit, Schmutz und Kälte assoziiert. Dieses Wort bedeutet aber auch handfest, greifbar und wirklich. Im Kontrast zur chromatischen Eintönigkeit der Landschaft zeigt sich die Varietät Jerusalems an den Schnittstellen der verschiedenen Kulturen. Die Stadt im Nahen Osten gilt als “eye of the hurricane” im arabisch-israelischen Konflikt. Der Ort wo alles aufeinander trifft und trotzdem eine unwirkliche Ruhe herrscht. Ein Konglomerat aus verschiedenen Sprachen, Kulturen, Religionen, Fanatismus und Geschichte.

Eröffnung der Ausstellung „Concrete“ am Samstag, 19. Jänner 2013, um 19 Uhr
Kunstraum Café Mitterhofer, Rainerstr. 4, Innichen/Südtirol

Zu sehen sind die Werke bis zum 8. März 2013. (Montag bis Samstag, jeweils von 7 bis 20 Uhr)

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