Wichtige Siege für Osttirols CHL-Teams

UEC Lienz siegt im Penaltyschießen. Der UECR Huben bleibt souverän Tabellenführer.

In einem echten Krimi setzte sich der UEC Lienz im Penaltyschießen auswärts gegen den SV EC Spittal durch. Foto: Expa

Von großer Entschlossenheit war das Spiel der Lienzer Eislöwen gegen den SV EC Spittal geprägt. Kein Wunder, galt es doch für beide Mannschaften mit einem Sieg den Platz für die „Play-offs“ zu festigen. Den besseren Auftakt erwischten die Oberkärntner, die bereits in der 5. Minute mit 1.0 in Führung gingen. Danach erhöhten die Eislöwen jedoch den Druck und waren bis zur Pausensirene die bessere Mannschaft. Allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Im Mitteldrittel blieb der UEC Lienz dominant, doch es dauerte bis kurz vor Drittelende, ehe die Dolomitenstädter durch Thomas Pfeffer ausgleichen konnten. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn im Gegenzug erhöhte Spittal auf 2:1.

Im letzten Drittel stellte Trainer Toni Lackinger die Linien der Lienzer um. Bereits nach sechs Minuten wurde er für seinen Wechsel belohnt, als Alexander Czechner wieder den Ausgleich herstellte. Nun wurde das Spiel immer ruppiger und spannender. Als Spittal, zwei Minuten vor Schluss, zum dritten Mal in diesem Spiel in Führung ging, sah der Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch die Eislöwen steckten nicht auf und erzielten kurz vor der Schlusssirene noch den 3:3-Ausgleich.

Da in der fünfminütigen Overtime keine Tore fielen, musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Und da hatten die Eislöwen das bessere Ende. Den entscheidenden Penalty verwertete Kapitän Phillip Reisei, wodurch Lienz auf Platz drei klettert.

Nach leichten Schwierigkeiten im Mitteldrittel sorgten die „Cracks“ aus Huben mit drei Toren im letzten Drittel für klare Verhältnisse. Foto: Expa

Das zweite Osttiroler Team in der Carinthian Hockey-League (CHL), der UECR Huben, startete wie gewohnt in sein druckvolles Spiel. Obwohl man im Heimspiel gegen den EHC Althofen drei Stammspieler verletzt vorgeben musste, gingen die Iseltaler nach 34 Sekunden durch Jiri Broz in Führung. Nach fünf Minuten erhöhte Kapitän Mario Volkan auf 2:0. Kurz gegen Ende des ersten Drittels verlängerte sich die Liste der Ausfälle bei den Eisbären, da Jiri Broz verletzt aufgeben musste.

Dies verunsicherte die Hubener im zweiten Spielabschnitt ein wenig, was die Unterkärntner kurz nach Wiederbeginn zum 1:2 nutzten. Ab dem Moment wirkten die Mannen des EHC Althofen überlegen. Trotzdem war es Huben vorbehalten, den nächsten Treffer zu erzielen. Martin Steiner erhöhte auf 3:1 für Huben. Kurz vor Drittelende kamen die Gäste im Powerplay aber auf 2:3 heran.

Im Schlussdrittel fingen sich die Eisbären wieder, was unter anderem auch am Treffer zum 4:2 durch Martin Pewal lag. Als Martin Unterlercher den Puck von der blauen Linie in Richtung Tor schupfte, und dieser dann auch im Netz zappelte war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Fünf Minuten vor dem Ende krönte Martin Pewal seine Leistung mit seinem Tor zum 6:2-Endstand für die Eisbären. Mit dem Sieg festigten die Iseltaler die Tabellenführung in der CHL.

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