20.000 Faschingskrapfen für spontane Hilfe

Der Kiwanis Club Lienz verkauft 20.000 Faschingskrapfen um Sozialtopf aufzufüllen.

Jörg Pichler, Ernst Joast und Franz Strasser (v.l.) zeigen es vor. Am Rosenmontag sollen dann möglichst viele Menschen ihrem Beispiel folgen.

Als Bäckermeister Ernst Joast die Idee zur Faschingskrapfenaktion des Kiwanis Club Lienz hatte, ahnte noch niemand, dass dafür 18 Jahre später 20.000 Faschingskrapfen gemacht werden müssen. „Im ersten Jahr hatten wir am Johannesplatz noch zwei Fritteusen aufgestellt, in denen wir 4.000 Krapfen herausgebacken haben“, erinnert sich Kiwanis-Präsident Franz Strasser.

Aufgrund der großen Mengen ist das heute aber nicht mehr machbar. „Inzwischen versorgen uns elf Bäckereien aus Osttirol und Oberkärnten mit den Krapfen“, informiert Strasser. Dabei variiert nicht nur der Geschmack, sondern auch deren Füllung. „Die Palette reicht von Marmelade über Vanille bis hin zu Schokolade“, ergänzt Kiwanis-Chairman Jörg Pichler.

Im Lauf der letzten Jahre ist der Kundenstock auf 400 Betriebe angewachsen, wobei sich die Größenordnungen der Bestellungen zwischen 10 und 500 Krapfen bewegen. Bei einem Preis von 1,20 Euro pro Faschingskrapfen kommen somit rund 10.000 Euro zusammen. „Der Reinerlös fließt in den Kiwanis-Spontanhilfefond und kommt kranken, behinderten und benachteiligten Menschen in der Region Osttirol und Oberkärnten zugute“, so Pichler.

Natürlich gibt es am Rosenmontag auch wieder den Aktionsstand in der Rosengasse. Von 9 Uhr bis 19 Uhr gibt es dort nicht nur Faschingskrapfen, Punsch und Prosecco, sondern auch eine Rose für alle Damen.

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