Toller Saisonauftakt für Osttirols Enduro-Racer

Matthias Wibmer aus Matrei forderte in der Profiklasse den Seriensieger aus Schladming.

Matthias Wibmer aus Zedlach bei Matrei lieferte sich mit dem Topfahrer bei den Profis einen rasanten Schlagabtausch. Foto: Martin Lugger

Nachdem der junge Matreier Matthias Wibmer im Vorjahr beim „Six Days“, dem ältesten Enduro-Rennen der Welt, für Furore sorgte, fährt er seit heuer für das „Enduro Austria Racing Team“ in der Profi-Klasse.

Dass er dort zu Recht antritt, bewies er bei der „1. Winter Enduro Trophy“ im steirischen Rothenfels. „Bei diesem Rennen fährt man ohne Spikes auf Schnee, doch durch die warmen Temperaturen schmolz dieser und gefror dann wieder, was die neun Kilometer lange Strecke in eine echte Eislaufbahn verwandelte“, erzählt Wibmer.

Zwar versuchten die Veranstalter mit Streusalz fairere Bedingungen zu schaffen, doch bereits bei der Einführungsrunde erkannten die 130 Teilnehmer, dass der eisige Untergrund zu Problemen führen würde.

Trotzdem gingen alle 130 Fahrer an den Start, wobei sich bei den Profis von Anfang an ein offener Schlagabtausch zwischen Matthias Wibmer und dem Topfahrer des Feldes, Daniel Stocker  aus Schladming, abzeichnete.

Nachdem Stocker nach 30 Minuten ein Fehler unterlief, schaffte es Wibmer 50 Sekunden Vorsprung herauszufahren. Wegen des eisigen Untergrundes blieb aber auch der Matreier nicht fehlerlos, weshalb Stocker aufholte und in Führung ging.

Als das Rennen nach zwei Stunden beendet wurde, hatten sowohl der Führende aus Schladming als auch Wibmer zehn Runden absolviert. Zum Vergleich: Bernhard Walzer auf Platz drei konnte den neun Kilometer langen Parcours in der selben Zeit nur neun Mal bewältigen.

Doch nicht nur Wibmer hielt die Fahne der Osttiroler hoch. In der Klasse „E 3“ siegte Manuel Jestl vom „Enduroteam Virgental“ souverän (9 Runden) vor seinen Kontrahenten, die maximal acht Runden schafften.

Bernhard Wibmer, ebenfalls vom „Enduroteam Virgental“ reihte sich bei den Junioren auf Platz zwei ein. Dabei wäre auch der Sieg drinnen gewesen, doch ein Sturz in der letzten Runde verhinderte den maximalen Erfolg.

Wer ein wenig mehr über Matthias Wibmer und seinen Start bei den „Six Days“ lesen möchte, kann dies in der aktuellen Ausgabe des Magazins “DOLOMITENSTADT” tun.

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

1 Posting bisher
Steinbock vor 5 Jahren

Herzliche Gratulation zur tollen Leistung an Matthias Wibmer in der Profiklasse, an Manuel Jestl in der Klasse E3 und an Bernhard Wibmer in der Juniorenklasse! Leider werden einige super Ergebnisse in diesem Artikel nicht erwähnt, nämlich der 1. und 3. Platz in der Juniorenklasse, die von zwei Matreiern belegt wurden! Ich finde, wenn man einen Bericht schreibt, soll man alle nennenswerten Platzierungen erwähnen! Toll gemacht Burschen, weiter so! An alle eine erfolgreiche und unfallfreie Saison in der Enduro Trophy 2013!