Sillian verabschiedete den Fasching standesgemäß

Auch in der Faschingshochburg Sillian ist die Zeit der närrischen Grafschaft wieder vorbei.

„Rante Putante“ schallte es am Dienstag, 12. Feber, durch die Straßen und Gassen von Sillian. Um 14 Uhr setzte sich dort nämlich der traditionelle Faschingsumzug durch die Gemeinde in Bewegung. Und bei diesem bewiesen die Sillianer Narren einmal mehr, über welch hohes Maß an Einfallsreichtum sie verfügen.

So zum Beispiel bei der „Mission Glockensprung“. Nachdem man mit der Anschaffung der neuen Kirchenglocke ziemlich viel Aufmerksamkeit erregen konnte, weiß man seit der „Mission Stratos“ aber auch im Oberland, dass man dies medial sogar noch übertreffen könne.  Also verknüpfte man kurzerhand beide Themen zu einer echten Super-Sensation, und ließ den „Ortspfarrer“ im Raumanzug von der neuen Sillianer Glocke springen. Ob auch diese Maßnahme dem Jubiläumsjahr zum 2. Vatikanischen Konzil geschuldet ist? Man weiß es nicht.

Jedenfalls war dies nur eines von vielen Themen, die Dolomitenstadt-Fotograf Florian Wiedemayr mit seiner Kamera festhielt. Genauso wie die traditionelle Hexenverbrennung, die auch in der Narrenhochburg Sillian den Fasching, und somit die Regentschaft des Grafenpaares Karin I. und Alois I., zumindest bis zum nächsten Jahr beendete.

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