Schach: Paukenschlag beim Finale der Lienz-Open 2013

Führender Serbe kam zu spät und wurde aus dem Spiel genommen. Rieger gewinnt U18.

Das letztlich überraschende Siegerfoto. Von links: Lienz-Open-Gewinner Andreas Diermair, Schachclub-Obmann Georg Weiler, der Drittplatzierte Nikola Sedlak und Rainer Buhmann, der Platz 2 eroberte. Fotos: Tobias Tschurtschenthaler

Mit einem Paukenschlag endeten die 17. Internationalen Lienz Open im Schach in der RGO-Arena Lienz. Da die Großmeister Nikola Sedlak, Zoran Jovanovic und Dusan Popovic zu spät zur letzten Turnierrunde erschienen, fällte der Internationale Schiedsrichter Manfred Mussnig ein „Versäumnisurteil“ über die betreffenden Spieler. Das bedeutete, dass alle drei nicht mehr zur letzten Partie des Turniers antreten durften.

Vor allem für Großmeister Sedlak aus Serbien eine bittere Pille, da er vor dem letzten Spieltag als aussichtsreichster Kandidat auf die Lienzer Schachkrone galt. Diese holte sich mit dem internationalen Meister Andreas Diermair nun ein Österreicher. Sedlak musste sich hinter dem deutschen Großmeister Rainer Buhmann mit Rang drei begnügen.

Tobias Tschurtschanthaler war vor Ort und beobachtete die Teilnehmer am letzten Turniertag in Lienz.

Hervorragend schlug sich auch der Lienzer Lokalmatador Robert Rieger, der nach einem Sieg gegen Wolfgang Stadik in der 9. Runde im Schlussklassement 6,5 Zähler aufweist. Während des gesamten Turniers musste Rieger nur eine einzige Niederlage hinnehmen – und zwar gegen Diermair, dem späteren Triumphator des Turniers. Damit sicherte sich der Osttiroler den Gesamtsieg in der Kategorie U18. Den U18-Damenbewerb gewann mit Lisa Hapala ebenfalls eine Österreicherin. Ihre starke Abschlussbilanz nach der Turnierwoche: 6 Punkte!

Zum Drüberstreuen noch eine Slideshow, diesmal von der Siegerehrung in der RGO-Arena.

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