Schett wie erwartet Kandidat für Vorwärts Tirol

Der Villgrater Schafbauer will in den Tiroler Landtag.

Neben Sepp Schett (links) präsentierte Vorwärts-Spitzenkandidat Hans Lindenberger (2. v. r.) für den Bezirk Innsbruck-Stadt Waltraud Buchberger und für den Bezirk Kitzbühel Simon Brüggl als Listenerste.

Fernab von „Freunderlwirtschaft“ und „Dorfkaiserei“ wolle er mit einem neuen politischen Stil punkten, erklärte bei einer Pressekonferenz der Liste „Vorwärts Tirol“ am 19. Februar im Innsbrucker Café Katzung der Villgrater Schafbauer und Unternehmer Sepp Schett.

Die Wahlbewegung rund um Anna Hosp und Christine Oppitz-Plörer präsentiert Schett jetzt offiziell und erwartungsgemäß als Spitzenkandidat für den Bezirk Lienz. Schett war bis vor kurzem noch ein Vorzeigemitglied des ÖVP-Wirtschaftsbundes und zählt zu den Gallionsfiguren der Tourismusliste „Team Osttirol“, für die er im Dezember 2012 in den Vorstand des TVB Osttirol einzog. Im Jänner legte er nach Jahrzehnten in der Gemeindepolitik sein Gemeinderatsmandat in Innervillgraten zurück.

Neben Sepp Schett präsentierte Vorwärts-Spitzenkandidat Hans Lindenberger im Rahmen der Pressekonferenz auch Waltraud Buchberger (Innsbruck Stadt) und Simon Brüggl (Kitzbühel) als politische Mitstreiter.

Auch inhaltliche Positionen wurden bezogen, darunter im Rahmen eines Demokratieschwerpunkts die Forderungen nach Abschaffung des Bundesrates, weniger Parteienförderung und einer Beschränkung der politischen Funktionsdauer auf maximal drei Amtsperioden.

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11 Postings bisher
osttirol20 vor 5 Jahren

Marlies74:

Es ist vielleicht nicht sehr intelligent anderer leute aussagen anzupranngern, wenn man selbst nichts besser ist.

Außerdem wäre es wichtig sich zuerst etwas zu informieren, bevor man alles gut redet.

Erst kürzlich stellte sich schett (als gemeinderat) gegen die meinung der einwohner seiner heimatgemeinde, in dem er alle kritiken und befürchtungen der bürger gegen ein geplntes Hotel einfach öffentlich vom tisch wischte und sogar seine eigene einstellung gegen hotels mit mehr als 50 betten vergaß, weil es sich um einen seiner listenkollegen handelt. Nun sag bloß nicht, dass man dies nicht unter dem begriff "freunderlwirtschaft" versteht?

Ich könnte dir noch zahlreiche weitere bespiele liefern, die beweißen, dass er sich nicht von politikern wie köll und anderen abhebt.

Marlies74 vor 5 Jahren

An Osttirol20!!!!

Ich finde es richtig "kindisch", dass du unter jedem Bericht in den Sepp vorkommt eine sinnlose Anfeindung anbringen musst :-S

Wenn du einer anderen Meinung sein solltest, bitte ich dich diese in einer sinnvollen Zusammenfassung ohne große Lügen an dieser anspruchsvollen Seite anzuheften!!!

Es ist leider wahr, in Tirol hat es noch niiieeee so viel Korruption und Freunderlwirtschaft gegeben. Was das Köllsche Regime alles verbockt, ist ja nicht mehr normal!

Ich finde den Einfall von Sepp sehr gut und bin mir sicher, das er seine Sache perfekt machen wird, denn unser Land ist viel zu schön um von solchen Menschen wie Van Staa, Platter oder Köll zerstört zu werden!!!!#

MfG eure Marlies

osttirol20 vor 5 Jahren

irgendwie kommt mir schön langsam vor, dass sich schett mit der deutschen sprache schwer tut

ich glaube er verwechselt das wort vorwärts mit rückwärts ebenso beim team osttirol: verwechelt er keine politiker mit einem politiker

tja als wähler einer dieser gruppierungen würde ich mir ziemlich "ver*rscht" vorkommen

holzwurm vor 5 Jahren

Ist Politik per se schlecht, oder hat man Politik in den letzten Jahren so in den Verruf gebracht? Ich finde letzteres ist wahr. Die einfärbig an den Hebeln sitzenden haben alles zu ihren Gunsten gedreht und die anderen Macher haben sich als politische Eunuchen hingestellt und damit ihre Klientel begeistert. Weder das Eine noch das Andere diente dem Gemeinwohl, wie wir im Land und im Tourismusverband gesehen haben. Also braucht es in der Landespolitik wie auch im Tourismus wieder mehr politische Köpfe und wenn sie nicht alle vom gleichen Einheitsbrei sind, dann ist das am allerbesten. So gesehen finde ich das Engagement von Kuenz, Schett, Gratz und anderen lobenswert. Sie bringen viel politische und praktische Erfahrung ein, haben zum Unterschied von manchen Berufspolitikern Hürden des Alltags gemeistert und können dadurch dem Bezirk neue Perspektiven eröffnen.

Hilda vor 5 Jahren

Interessant kaum erbebt sich ein Kopf aus der Masse Aufzeiger und Jasager, wird er schlecht gemacht. Die derzeitigen "Ich-für mich"- Kandidaten sind also nach wie vor die Heilsbringer? Warum fürchtet ihr euch eigentlich? Weil ein erfolgreicher Unternehmer keine Partei der Rosstäuscher und Haberer braucht?

anton2009 vor 5 Jahren

Schett weiß eigentlich nicht recht, wo er hingehört! Wenn die "Vorwärts-Truppe" glaubt, mit Schett in Osttirol zu punkten, dann wird sie sicher enttäuscht werden!

jesasmaria vor 5 Jahren

Ja, ja das ÖVB Karusell! Schnell einen anderen Namen und schon ist man in einer oder doch gleichen Partei, vielleicht kann man sich ja dort durch die Freunderlwirtschaft was raus holen. Bestimmte Kandidaten führen eine solche Funktion nicht im Interesse der Bevölkerung sondern nur für SICH!!!!!

Makadi vor 5 Jahren

ÖVP - Karusell Wiederum ein Zeichen wie gut sich die ÖVP Funktionäre untereinander verstehn in Osttirol - einer wird auf der Strecke bleiben - wer wohl? Am 28. April wissen wir mehr Schett hat die Change jedenfalls genützt und wird sie bekommen

osttirol20 vor 5 Jahren

In seiner Funktion als Gemeinderat hat er maßgeblich in seiner Heimatgemeinde die "Freunderlwirtschaft" unterstützt und betrieben. Siehe Verkauf des Zollgrunds an einen Gemeindevorstand. Wer glaubt, dass sich Schett jemals ändern wird ist ein Träumer.

steiner345 vor 5 Jahren

@beobacher52: Gratuliere zu deinem statement - man könnte sagen: GUT BEOBACHTET!

beobachter52 vor 5 Jahren

"Politiker raus aus dem TVB Osttirol" - mit diesem Motto warb das "Team Osttirol" vor wenigen Wochen bei den Tourismuswahlen, an der Spitze ua. der Unternehmer Josef Schett ... Wie ernst es ihnen in ihrer Sorge um den Osttiroler Tourismus war, sehen wir schon jetzt! Der bessere Listenname wäre wohl "Ich für mich"