Filmclub Monokel zeigt „PARADIES: Liebe“

Der erste Film der PARADIES-Trilogie von Ulrich Seidl am 28. Februar im CineX, Lienz.

Ulrich Seidls „PARADIES: Liebe“ ist Auftakt zu einer Trilogie, die von drei Frauen einer Familie erzählt, die jede für sich ihren Urlaub verbringt: als Sextouristin, als missionierende Katholikin („PARADIES: Glaube“) und als Teenager in einem Diätcamp („PARADIES: Hoffnung“). Drei Filme, drei Frauen, drei Sehnsuchtsgeschichten. Monokel zeigt den Film am Donnerstag, 28. Februar 2013, um 18.15 Uhr und 20.30 Uhr im CineX. Hier geht’s zur Kartenreservierung.

Junge, schwarze Männer, Beachboys, treten an den Stränden Kenias als Verkäufer von Boot-Trips, Safaris, etc. auf und suchen sich weiße Frauen aus Europa, Sugarmamas, um sich von ihnen aushalten zu lassen.

An den Stränden Kenias kennt man sie als Sugarmamas: Europäische Frauen, denen junge schwarze Beachboys Liebesdienste bieten, um so ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Teresa (Margarethe Tiesel), 50-jährige Wienerin und Mutter einer pubertierenden Tochter, reist als Sextouristin in das Urlaubsparadies, um die Liebe zu finden. Sie wechselt von einem Beachboy zum nächsten, von einer Enttäuschung zur anderen. Die Liebe am Strand von Kenia ist ein Geschäft.

„PARADIES: Liebe“ erzählt nicht ohne Humor von Sextourismus, von älteren Frauen und jungen Männern, vom Marktwert der Sexualität, von der Macht der Hautfarbe, von Europa und Afrika und von Ausgebeuteten, denen nichts übrig bleibt als andere Ausgebeutete auszubeuten.

Der Trailer zum Film:

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