Die Alpenraute Lienz suchte ihren Vereinsmeister

Lukas Duregger kam mit den schwierigen Bedingungen am besten zurecht.

Die Funktionäre und Sieger freuten sich über den unfallfreien Bewerb der Alpenraute.

Tiefer, breiter, lauter! Unter diesem Motto stand das diesjährige Alpenrauterennen. Also quasi die inoffizielle Vereinsmeisterschaft im Skifahren. Tiefer als sonst war der Pulverschnee, breiter als sonst die Ski und lauter als sonst die Freude über den Hauptpreis – ein Paar Black Diamond „Megawatt Carbon“.

25 Starter, davon zwei Gäste, trafen sich in Tristach zur Startnummernverlosung und zur gemeinsamen Auffahrt auf die Dolomitenhütte. Der anhaltende Schneefall und die schlechte Sicht oberhalb der Baumgrenze bewog die Teilnehmer den geplanten Start vom Schartenschartlbödele zum Auerling zu verlegen.

Was nicht verlegt wurde war das Ziel beim „Reiter Fritz“ in Tristach, weshalb auf die Skirennläufer ein langes Rennen wartete, bei dem nicht nur Kondition und Routenwahl ausschlaggebend waren, sondern auch die richtige Wahl des Wachses.

Der tiefe Pulverschnee machte es im Flachen für die vorderen Starter nicht einfach und auch sonst blieb auf dieser Mammutstrecke kaum ein Teilnehmer sturzfrei. Über das beste Rennsetup verfügte an diesem Tag Lukas Duregger. Er bezwang die freie Strecke mit einem Höhenunterschied von 1.354 Meter in einer Zeit von 18,39 Minuten.

Oliver Winkler kam mit einer Zeit von 19,01 Minuten auf Platz zwei ins Ziel. Acht Sekunden dahinter wurde Wolfgang Klocker Dritter. In der Gästeklasse siegte Benjamin Kraler vor Christian Blassnig.

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