Der Maschinenring Osttirol ist ein Erfolgsmodell

Jahresumsatz 2012 stieg um zehn Prozent auf 7,8 Millionen Euro.

Zu einem echten regionalen Erfolgsmodell hat sich der Maschinenring Osttirol entwickelt. 1993 vereinte Franz Ganeider alle sieben Maschinenringe des Bezirks unter einem Dach. Damals zählte man 626 Mitglieder. 20 Jahre später hat sich die Zahl mit 1.111 Mitgliedern nahezu verdoppelt.

Auch wirtschaftlich betrachtet, reifte der Maschinenring in dieser Zeit zu einem „Big Player“ im Bezirk. „Allein im Vorjahr konnten wir den Umsatz um 10 % steigern“, verrät Maschinenring-Geschäftsführer Martin Mayerl. In Summe sind das 7,8 Millionen Euro. „Davon stammen 1,8 Millionen Euro aus dem Agrarbereich. 2,5 Millionen aus dem Bereich Service und 3,5 Millionen Euro aus dem Personalleasingbereich“, rechnet Mayerl vor.

Aufgeschlüsselt ist dies so, dass im Agrarbereich der Maschinenring (MR) nur Arbeiten für Bauern ausführt. Im Servicebereich arbeitet der Maschinenring auch für Firmen und für Bauern, während im Personalleasingbereich regionale Arbeitskräfte aus dem Bereich der Landwirtschaft an heimische Firmen „verliehen“ werden. „Hier zählen die Firma Liebherr, Hella, Berglandmilch und Theurl-Holz zu unseren größten Kunden“, so Klemens Kreuzer.

Insgesamt konnte 2012 ein Jahresüberschuss von 13.599,33 Euro erlöst werden, wobei Einnahmen von 562.271,64 Euro, Ausgaben von 548.672,31 Euro gegenüberstehen. Den größten Anteil verschlingen bei den Ausgaben mit 326.426,36 Euro die Gehaltskosten. Geld, dass jedoch den Menschen aus der heimischen Landwirtschaft zugute kommt.

Ein Weg, den MR-Obmann Hans Gumpitsch auch weiter beschreiten will, sieht er doch im Maschinenring Osttirol einen Impulsgeber für neue Entwicklungen. „Es wäre schön, wenn man als fleißiger Bauer, der mit seiner Familie schwer arbeitet, nicht um Fördergelder betteln müsse“, wettert Gumpitsch.

Statt Geldern sollte die Politik den Bauern eine Grundlage schaffen, um auf eigenen wirtschaftlichen Beinen stehen zu können. „Wir brauchen keine Almosen, sondern eine faire Bezahlung für unsere Produkte“, so Gumpitsch.

Aus diesem Grund sei es wichtig, dass Osttirol mit einem kompetenten, bäuerlichen Vertreter in der Landespolitik vertreten sei. Und dies sei Martin Mayerl, betont Gumpitsch. Daher gelte es, ihn bei der Landtagswahl am 28. April mit möglichst vielen Vorzugsstimmen auszustatten. Eine Meinung, die auch die Festredner Friedl Schneeberger, MR-Landesgeschäftsführer Hermann Gahr und der Landesobmann-Stellvertreter des Maschinenrings, Pepi Singer, teilten.

Die Ehrengäste waren jedoch nicht nur vor Ort, um für Mayerl die Wahltrommel zu rühren, sondern dem ehemaligen MR-Obmann Franz Ganeider das „Silberne Ehrenzeichen des Bundesverbandes“ zu verleihen. Dieser nahm es, im Beisein seiner Gattin Irmi, stolz entgegen.

Dolomitenstadt-Fotograf Tobias Tschurtschenthaler hielt die besten Eindrücke der Generalversammlung des Maschinenrings Osttirol mit seiner Kamera fest.

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