Englisches Theater am Lienzer Gymnasium

Drei Klassen, drei Stücke – und viel verdienter Applaus.

Fast zwei Stunden Nonstop-Theater in englischer Sprache boten drei Klassen am Donnerstagabend, 14. März, in der Aula des Lienzer Gymnasiums. Und keine Minute war „boring“! Im Gegenteil, die Jungschauspieler aus der 3b, 4b und 5a spielten sich die Seele aus dem Leib, agierten teilweise fast wie Profis und erhielten nicht nur deshalb frenetischen Applaus, weil im Publikum viele Freunde und Verwandte saßen.

Die Stücke hatte David Taylor ausgesucht, ein Profi vom Vienna English Theatre, mit dem die Klassen einen mehrstündigen Workshop absolvierten. Danach wurde mit den Englischlehrern wochenlang geprobt bis zum großen Abend, an dem dann auch lange und schwierige Textpassagen nicht nur fehlerfrei, sondern gut gespielt rüberkamen.

Zuerst entführte die 3b das Publikum auf den Planeten Venus, wo sich intelligente und friedfertige Bewohner mit scheinbar primitiven Aliens den Platz teilten, bis einige „Earthlings“ auftauchten und bewiesen, das „primitiv“ ein relativer Begriff ist.

Danach wurde es klassisch. Die 5a spielte Shakespeare und gab eine skurril witzige Othello-Version zum besten, inszeniert als hoch unterhaltsame Achterbahn der Gefühle, samt Mehrfachmord und Selbstmord im Finale. Herausragend als intriganter Jago: Dominik Wolf.

Zum Abschluss ging's dann mit der 4b auf ein Piratenschiff und in Richtung Golden Island, wo Uncle Bills Schatz zu heben war. Diese Geschichte hatte, wie der ganze Abend, ein Happy End.

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