Weißkopf Vize-Staatsmeister im Skibergsteigen

Prägratener bei der Tauern Trophy nur von Alexander Fasser geschlagen.

„Martin Gas“ steht in den Schnee der Hohen Tauern geschrieben. Vizestaatsmeister Martin Weisskopf hielt sich an den Tipp. Foto: Alexander Lugger

Am 6. April ging in Matrei in Osttirol eines der wichtigsten Rennen für die österreichischen Wettkampf-Skibergsteiger über die Bühne: die Hohe Tauern Trophy, heuer zugleich Cupfinale und Österreichische Meisterschaft.

Hundert Athletinnen und Athleten aus vier Nationen nahmen die 1.600 Höhenmeter im freien Gelände in Angriff, aufgeteilt auf drei Aufstiege mit einer Tragepassage und drei Abfahrten. Die Damen und Jugendklassen starteten auf einer etwas verkürzten, aber nicht weniger anspruchsvollen Strecke.

Der Veranstalter, der Sport Club Taurisker, rechnete mit eher widrigen Verhältnissen und passte im Vorfeld die Streckenführung an mögliches Schlechtwetter an. Am Morgen des Renntages herrschte noch dichter Nebel. Einige Athleten, die erst am selben Tag anreisten, machten sogar wieder kehrt. Doch pünktlich zum Start lichteten sich die Wolken, ein Schönwetterfenster für die Dauer des Rennens tat sich auf.

Trotz Wetterbesserung fanden die Teilnehmer aber eine sehr schwierige Strecke vor. Durch die kalten Temperaturen war der Schnee gefroren, vereiste Spuren im Aufstieg waren die Folge, Nebel und Bruchharsch in der Abfahrt brachten die Oberschenkel zum Brennen.

Das glücklichste Gesicht machte am Ende der Nationalteamathlet Alexander Fasser aus Lermoos. Nicht nur, weil er als Schnellster der Herren das Ziel erreichte und somit den Österreichischen Meistertitel holte, sondern weil er mit diesem Ergebnis nach einer langen gesundheitsbedingten Zwangspause wieder zur Spitze aufschloss. In einer Zeit von 1:26:04,3 finishte Fasser mit mehr als einer Minute Vorsprung auf seinen Verfolger, Mannschaftskollegen und Lokalmatador Martin Weißkopf aus Prägraten.

Auch Martin Islitzer aus Prägraten lief in einem äußerst stark besetzten Feld unter Österreichs Top 10 im Skibergsteigen. Foto: Andreas Renner

Knapp hinter Weißkopf sicherte sich Jakob Herrmann aus Werfenweng mit dem dritten Rang den Gesamtsieg im DYNAFIT Austria Skitour Cup. Mit Martin Islitzer platzierte sich auf dem zehnten Platz ein weiterer Prägratener unter den Top Ten im stark besetzten Feld. Den Damen-Staatsmeistertitel sicherte sich Lydia Prugger aus Ramsau.

Der Sieg und Österreichische Meistertitel in der Cadetklasse ging an den jungen Tiroler Jakob Siedler, in der Mastersklasse gewann Manfred Holzer aus Zell am Ziller. Hier zeigte ein weiterer Osttiroler auf und stieg auf's Stockerl: Rang drei ging an Peter Sieger aus Lienz.

Der Lienzer Peter Sieger wurde ausgezeichneter Dritter in der Mastersklasse. Foto: Andreas Renner
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Wernher vor 5 Jahren

Ohne Fleiß,kein Preis