Radsport-Elite wirbt für Osttirol und Aguntum

Am 16. und 17. April rollt der „Giro del Trentino“ durch den Bezirk.

Bereits zum 8. Mal macht der „Giro del Trentino“ in Osttirol Station. Zwei Halbetappen und ein Mannschaftszeitfahren werden am 16. und 17. April im Bezirk absolviert. „Bei diesem Rennen kommt alles nach Lienz, was in der Radsportszene derzeit Rang und Namen hat“, freut sich TVB-Obmann und Etappenorganisator Franz Theurl. Darunter auch der amtierende Tour de France-Sieger Bradley Wiggins und Weltmeister Cadel Evans aus Australien.

172 Athleten aus 28 Nationen gehen beim Auftakt des „Giro del Trentino“ am Dienstag, 16. April, um 9.30 Uhr an den Start. Die Route verläuft von Lienz über das Drautal bis nach Möllbrücke und von dort über das Mölltal zurück in die Dolomitenstadt.

Freuen sich auf einen reibungslosen Verlauf des „Giro del Trentino“ in Osttirol: Ferdinand Draxl als Feuerwehrbeauftragter, Dölsachs Bgm. Josef Mair, TVB-Obmann Franz Theurl, Bezirkspostenkommandant-Stv. Oskar Monitzer und der Landtagsabgeordnete Andreas Köll (v.l.).

Noch am selben Tag findet das Mannschaftszeitfahren mit 20 Teams statt. Hier erfolgt der Startschuss von einer Rampe in Aguntum. Die Route verläuft dann über Dölsach, Lavant, Tristach und Lavant bis nach Lienz. „Damit wollen wir bei den Fernsehübertragungen auf Eurosport und RAI für die einzige Römerstadt Tirols die Werbetrommel rühren und uns durch die ehemalige Römersiedlung zusätzliche Sympathiepunkte im italienischen Raum sichern“, so Theurl.

Der Werbewert, der durch die Live-Übertragungen in den Zielmärkten erreicht werde, wiege laut Theurl die Kosten von 80.000 Euro, von denen 30.000 vom Tourismusförderungsfonds und von der Europaregion Tirol kommen, um ein Vielfaches auf. 50.000 Euro stammen vom Tourismusverband Osttirol.

Am Mittwoch, 17. April, übersiedelt der gesamte Tross von Lienz nach Sillian, wo die zweite Etappe nach Vetriolo Terme gestartet wird. Insgesamt überwachen an beiden Tagen rund 40 Polizeibeamte aus Tirol und 30 aus Italien das Renngeschehen. Zusätzlich sind in Osttirol 80 Feuerwehrmänner in das Rennen eingebunden.