Bergrettung Matrei barg Wiener aus Gletscherspalte

Unverletzt konnte ein Wiener aus einer Spalte am Großvenediger geborgen werden.

Aufgrund einer reibungslosen Rettungskette konnte der Wiener unverletzt aus der Gletscherspalte geborgen werden. Fotos: Expa/Heinz Suitner

Auf Hochtouren verlief heute Mittwoch, 10. April, am Schlatenkees eine Spaltenbergung, nachdem ein Teilnehmer einer dreiköpfigen Gruppe aus Wien gegen Mittag in eine Gletscherspalte gestürzt war.

Das Trio war während ihrer dritten Tagesetappe der „Hoch Tirol“-Tour von der Johannishütte in Prägraten zum Großvenediger (3.666 m) aufgestiegen, und von dort in Richtung Neue Prager Hütte im Gemeindegebiet von Matrei abgefahren. „Dabei brach beim mittleren Fahrer eine Schneebrücke, woraufhin er zehn Meter in die Gletscherspalte stürzte“, erzählt Gruppeninspektor Gernot Ganeider von der Alpinpolizei.

Der Bergkamerad des Wieners, der direkt hinter ihm fuhr, bremste sofort ab und setzte mit seinem Mobiltelefon einen Notruf ab. Nachdem die Einsatzkräfte verständigt worden waren, konnte der Verunglückte von den Mitgliedern der Bergrettung Matrei und der Alpinpolizei, unterstützt vom Notarzthubschrauber „Martin 4“, unverletzt aus dem Eis geborgen werden. Er wurde mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“ abtransportiert.

Der Mann hatte Glück, dass ihm dieses unscheinbare Loch nicht zum tödlichen Verhängnis wurde.
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