Anton Pelinka am 3. Mai im Bildungshaus Osttirol

Mit einem topaktuellen Thema: Ist die Demokratie überfordert?

Univ.-Prof. Anton Pelinka referiert im Bildungshaus Lienz.

Anton Pelinka zählt zu den profiliertesten Politikwissenschaftlern Österreichs. Er lehrte in Salzburg, Innsbruck, Berlin und Neu-Delhi, forschte in Stanford und Harvard, ist Vorsitzender der Gesellschaft für politische Aufklärung und derzeit Professor an der Budapester Central European University.

Pelinkas Publikationsliste ist lang. Zum politikwissenschaftlichen Bestsellerautor wurde der heute 71-Jährige mit dem Klassiker „Dynamische Demokratie. Zur konkreten Utopie gesellschaftlicher Gleichheit.“

Im Bildungshaus Lienz wird der gefragte Referent und Kommentator der Frage nachgehen, ob die Demokratie überfordert ist. Im letzten Drittel des 20.Jahrhunderts hat die Demokratie fast überall gesiegt – in Lateinamerika und Südafrika, in weiten Teilen Südostasiens und im vormals kommunistischen Mittel- und Osteuropa. Und dennoch scheint die Demokratie in einer Krise zu sein.

Enttäuschte Bürgerinnen und Bürger ziehen sich aus der Politik zurück, und viele sprechen schon von einer Abenddämmerung der Demokratie – so, als sei die Demokratie fast schon Geschichte. Der Vortrag soll deutlich machen, was hinter dieser Widersprüchlichkeit steht und wie damit umgegangen werden kann: in der Politik, aber auch in der Politischen Bildung.

Kurz nach der Landtagswahl mit der historisch niedrigsten Wahlbeteiligung ein hochaktuelles Referat.

Bildungshaus Lienz. Freitag, 3. Mai 2013, 20 – 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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