Beachweek-Organisatorin zerstreut Bedenken

Finanzieller Anteil der Stadt und des Tourismusverbandes ist gering.

Was in Klagenfurt seit Jahren für Volksfestcharakter sorgt, erhitzt in Lienz die Gemüter: ein Beachvolleyball-Turnier mitten in der Stadt. Nachdem es Organisatorin Conny Schroffenegger-Bodner unter dem Slogan „Lienz hat Meer“ gelang, ein solches Event am Hauptplatz in Lienz auf die Beine zu stellen, teilen sich über dessen Sinnhaftigkeit die Meinungen. Die einen orten zu hohe finanzielle Zuschüsse durch Tourismusverband und Stadtgemeinde, die anderen befürchten nächtliche Ruhestörungen.

Zu Unrecht aus der Sicht von Schroffenegger-Bodner: „Die „Beachweek“ kostet rund 22.000 Euro. 1.000 Euro bekommen wir von der Stadt, 3.000 Euro vom Tourismusverband“, rechnet die Organisatorin vor. In diesen Beträgen seien auch die Verpflegungs- und Übernachtungskosten der Sportler enthalten. „Das bleibt als Wertschöpfung im Talboden. Die Restsumme wird von verschiedenen Sponsoren getragen“, so Schroffenegger-Bodner.

Organisatorin Conny Schroffenegger-Bodner freut sich schon aufs „Baggern“ am Hauptplatz und zerstreut im Vorfeld die Bedenken der Kritiker.

Bedenken, dass es im Zuge des Events zu nächtlichen Ruhestörungen komme, kann sie ebenfalls entkräften. „Obwohl auf öffentlichen Plätzen bis 23 Uhr Musik gespielt werden darf, drehen wir um 21 Uhr die Musik ab. Spätestens um 22 Uhr kehrt dann rund um das Beachvolleyball-Stadion Ruhe ein.“

Anrainer, die dennoch Zweifel hegen, können sich unter conny@schroffi.at melden. „Ich stehe allen gerne Rede und Antwort“, verspricht die Organisatorin. Den Gastronomiebetreibern im unmittelbaren Umfeld habe man ohnehin bereits alle Pläne vorgelegt. Dabei wurde unter anderem festgelegt, dass die Event-Besucher nicht die Toiletten in den Hotels oder Cafes aufsuchen sollen, sondern auf die öffentlichen WC-Anlagen beim Cine X ausweichen.

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

7 Postings bisher
LienzSchlaeft vor 4 Jahren

@ bergfex, ich wollte dich mal fragen was du so den ganzen Tag treibst außer negativ über Veranstaltungen zu schreiben die Lienz endlich wieder mal beleben. Lienz hat zwar viel Tourismus aber der radelt in der Früh an und am Abend wieder zurück nach Südtirol.

Woher beziehst du deine schlecht recherchierten Infos über dieses oder andere Events, wenn du ein wenig Ahnung von der ganzen Materie hättest würdest du wissen, dass der Großteil des Budget bei solchen Veranstaltungen über Sponsoren und ein sehr kleiner Teil über Förderungen geht. Die Steuern die ihr bezahlt fließen sicherlich nicht in dieses Budget sondern in das höhergestellter Personen im Staat oder in FIS Rennen in Lienz.

@all, wenn ihr euch Gedanken macht wegen dem Lärm, den Abgasen und der Toiletten, dann solltet ihr jede Veranstaltung aus der Innenstadt verbannen wie z.B. Preisverteilung und DJ von den FIS Rennen, ein Oltimer Treffen, Stadtfest usw.

Solche Events machen Lienz interessanter, bekannter und Attraktiver. Ohne solche Innovationen würde es nicht mal einen Mc Donald (Umweltverschmutzung, Abgase, Lärm usw.) oder andere Geschäfte in Lienz geben und das Durchschnittsalter würde 60 Jahre betragen und die Hälfte der Einwohner wäre schon in Innsbruck oder in anderen Orten wo was los ist.

Also ich freue mich auf diesen Event und ich kann nur jedem empfehlen sich das anzusehen. Einen Tusch auf die Veranstalter, weiter so vielleicht wird es ja noch größer und Städte übergreifend.

Lienz schläft hoffentlich nicht

bergfex vor 5 Jahren

@realist &@realist, ihr steht sicher bei jedem "Event" an vorderster Front und arbeitet beuch zu einem Krüppel.

Es geht den Postern hier nicht um eine Veranstaltung in dem Sinne ab zu würgen, es wird angeregt, diese Veranstaltung nicht in der Stadt zu machen. Bei dem Lärm , wie er immer ist, werden sich die Gastronomen noch wundern, wo die Gäste bleiben. Hat der Veranstalter Ausschankverbot? Was oder wer belebt dabei die Stadt ? Meint ihr Lärm allein macht das, oder doch die Fussgängerzone ?

js vor 5 Jahren

gut das es auch einen "realisten" gibt, dafür danke ....dachte es gibt nur mehr solche die andauernd nur sch....e schreiben :-(

ich möcht die kritiker gerne mal was fragen - wie, wo oder mit was bringt ihr euch eigentlich im alltag ein? sollte die frage nicht ganz verstanden sein, wem schenkt ihr eure freizeit? (natürlich die eigenen familie, gartenarbeit, oder was allgemein den eigengebrauch anbelangt ausgenommen!) ...den älteren? ...kranken?....kindern?....mittellosen?...kultur? ....kirche? ....sport? ....oder gar nur für euch selbst?

wünsche allen lesern einen schönen nachmittag!

nanny vor 5 Jahren

Zu Klagenfurt: ja dort gibts ein tolles Beach-Volleyball-Fest - am Strand!!! Nicht mitten in der Stadt. Und an einen Strand gehört sowas ja. Wenns die Stadt nix kostet und mehr oder weniger das gesamte Risiko der (die) Veranstalter tragen - ists auch so in Ordnung. Nur: Finanzen braucht die öffentliche Hand sicher für wichtigere Dinge.

realist vor 5 Jahren

wieder mal typisch! - aber die ewigen nörgler wird es immer geben! Ich sehe solche veranstaltungen sehr positiv! sportbegeisterte investieren ihre freizeit und betreiben sehr viel aufwand um die stadt mit leben zu erfüllen und moderne sportevents zu realisieren und dann wird übers WC genörgelt! auch bei anderen veranstaltungen gibts keine mobilen wc-anlagen - und keinen juckts! Gratulation zur tollten Veranstaltung und hoffentlich auch sommerliches Wetter! WEITER SO !!!!!!

bergfex vor 5 Jahren

„Die “Beachweek” kostet rund 22.000 Euro. .........wer glaubt, wird selig....wer nicht glaubt kommt auch in den Himmel.

.......nicht die Toiletten in den Hotels oder Cafes aufsuchen sollen, ...SOLLEN ???????? Wer wird sich den Weg zum öffentlichen Klo beim Cine antun. Nebenbei ist dieses Scheißhäusel so etwas von unappetitlich und ungepflegt, da graußt es einen.

Wie wäre es mit einem Klowagen bei der Lieburg??

schlumpfi vor 5 Jahren

Es ist wirklich toll von einer jungen Frau zulesen die den Lienzer Hauptplatz wieder etwas in schwung bringen möchte. Natürlich sind auch die leitgeplagten Anrainer dagegen, was ja typisch für Lienz ist! Ich möchte aber dennoch eine kleine Kritik als Nichthauptplatzanrainer anbringen: Ist es wirklich Ihr ernst, das hunderte Besucher sich den Weg antun um auf die beiden WC beim Kino zu gehen?!? Blicken wir zum letztjährigen Dolomitenmann zurück. Damals wurden Sperren errichtet und wenn die "Abteilung" voll war, konnte niemand mehr weiter Richtung Bühne kommen ausser es ging jemand von diesem Sektor hinaus! Also hatte man Pech wenn man ganz bei der Bühne stand sich durch die Menschenmengen zurückzukämpfen um dann mal sein dringendes Geschäft zu erledigen, auch wieder zu seinen Freunden zurückzugelangen. Bei jeder größeren Veranstaltung werden mobile WC-Anlagen installiert, von welcher Firma auch immer, warum funktioniert das nicht in Lienz? Und wieder werden die Gäste dieses Events sich auf den Toiletten der Hauptplatzlokalen sich die Klinken in die Hand geben und für Verstopfungen und Schmutz sorgen. Aber als Lokalbesitzer würde ich aber einen Riegel vorschieben und jedem Gast der auf meiner Terrasse sein Getränk konsumiert eine Art Erkennungsband, wie man sie auch von verschiedensten Urlaubshotels kennt umhängen um seinem menschlichem Bedürfnis gratis nachzukommen, und beim begleichen der Rechnung wir es wieder abgenommen. Eine weitere Möglichkeit zur Benützung einer Toilette würde ich auch im Rathaus finden, damit sich die Gemeinde auch einmal ein Bild machen kann wie es bei so manchem Gastrobesitzer nach einem solchem Event ausschaut.

Der Organisatorin, Frau Conny Schroffenegger-Bodner wünsche ich jedoch den gewünschten Erfolg und mehr darüber hinaus! Viel Glück und Spass!