Slowene am Großglockner von Steinschlag verletzt

Im oberen „Eisleitl“ hatten sich mehre Steine gelöst. Ein Alpinist wurde mit Armbruch ins BKH geflogen.

Bei der Erzherzog Johann Hütte (3.454 m) setzte das slowenische Quartett den Notruf ab. Foto: Willi Seebacher

Von einem Stein, der sich im Bereich des oberen „Eisleitls“ gelöst hatte, wurde am Mittwoch, 8. Mai, ein slowenischer Bergsteiger getroffen, der mit drei weiteren Bergkameraden im Großglocknergebiet unterwegs war.

Schwer verletzt stieg der Mann, gemeinsam mit seinen Begleitern, rund 200 Höhenmeter bis zur Erzherzog Johann Hütte ab, von wo aus sie den Notruf absetzten.

Da der Rettungshubschrauber aufgrund der schlechten Wetterlage nicht bis zum Verletzten vordringen konnte, musste der Slowene von der Bergrettung Kals weitere 150 Höhenmeter tiefer transportiert werden.

Als es die Wettersituation kurz zuließ, wurde der verletzte Slowene in einer Höhe von 3.300 Metern vom Notarzthubschrauber geborgen und in das BKH Lienz geflogen. Der Mann erlitt einen Bruch des linken Unterarmes sowie Verletzungen unbestimmten Grades am Kopf und Knie.

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