Romano Martinis „La Via per l’Oxiana“

Fotografische Eindrücke aus Afghanistan im Kunstraum Mitterhofer.

Elf Mal bereiste der italienische Fotograf Romano Martini Afghanistan.

Romano Martini, 1941 in Udine geboren, freier Fotograf seit 1968, seit 1974 Dozent für Fotografie (American Forum School Rom, Istituto Europeo di Design und Accademia Italiana di Costume e Moda) ist elf Mal durch Afghanistan gereist. Seine fotografischen Eindrücke, entstanden zwischen 1977 und 2012, sind ab 15. Mai im Kunstraum Café Mitterhofer in Innichen zu sehen. Martini dokumentiert einen „Krieg, welcher kein Krieg ist“.  Seine Arbeiten sprechen nicht die Sprache der Waffen, haben nicht den Geruch von Schießpulver, sie zeigen einen Krieg, der täglich in den Straßen, in den Häusern und in den Krankenhäusern stattfindet.

Martini: „Es sind Aufnahmen aus Afghanistan, die der Westen nicht kennt oder nicht kennen will, weil er glaubt, dass es keine Alternative zu den Gräueln des Krieges geben kann.“ Der Fotograf lebt und arbeitet zwischen Ampezzo, Bomarzo und Rom. Dem Titel seiner Ausstellung hat er nach der Reiseerzählung „The Road to Oxiana“ von Robert Byron (1905-1941) gewählt. Zu sehen sind die Bilder bis 12. Juli.

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