Sektdusche zur Premiere von Lukas Niedertscheider

Riesenglück bei Karambolage mit Hermann Maiers Bruder Alex.

Lukas Niedertscheider lehnt sich mit seinem Tripto-Suzuki bei Alex Maier an. Sein Glück. Ohne den Bruder der Skilegende als „Stütze“ wäre der Überschlag unvermeidbar gewesen.

Vater und Sohn bildeten das Racingteam des Lienzer Autohauses Niedertscheider beim Suzuki Cup am Muttertags-Wochende in Spielberg. Martin Niedertscheider startete in einem Cup-Swift von Suzuki Austria. Sohn Lukas drückte beim ersten Cuprennen seiner Karriere im hauseigenen „Trypto-Swift“ auf das Gaspedal.

Mit den Plätzen 5 und 7 schlug sich das Lienzer Generationenduo bereits am verregneten Samstag beachtlich und legte am Sonntag noch eins drauf. Lukas Niedertscheider startete aus der ersten Reihe und musste zunächst ein paar routiniertere Kollegen ziehen lassen, kämpfte sich aber Platz um Platz in einem hart gefahrenen Rennen nach vorn.

In Runde 4 wollte der Racing-Rookie Alex Maier, den Bruder von Skilegende Hermann Maier in der Innenkurve überholen, setzte zu spitz an und hob mit zwei Rädern ab. „Ich dachte, das war's“ schildert der 18-Jährige die Situation – und kam mit einem blauen Auge davon: „Ich konnte mich bei Alex anlehnen. Soviel Glück hatte ich noch nie.“ Das Auto überstand den Beinahe-Überschlag mit ein paar Schrammen, blieb aber technisch fit und der junge Pilot beendete das Rennen auf Platz zwei vor seinem Vater Martin. Also gab's gleich beim ersten Cupauftritt eine Sektdusche für den Lienzer Motorsportnachwuchs.

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