Fünf Osttiroler Abgeordnete im Tiroler Landtag

Zwei Drittel „Neue“ auf den 36 Sitzen des Landesparlaments. Slideshow.

Osttirol ist im neuen Tiroler Landtag mit fünf Mandataren vertreten. Von links: Martin Mayerl (ÖVP), Andreas Köll (ÖVP, er scheidet aus), Elisabeth Blanik (SPÖ), Sepp Schett (Vorwärts), Gerald Hauser (FPÖ) und Hermann Kuenz (ÖVP).

Am Vormittag des 24. Mai schrieb der Tiroler Landtag politische Geschichte und wählte in seiner konstituierenden Sitzung mit 23 von 36 Stimmen die erste Schwarz-Grüne-Landesregierung Tirols. Herwig van Staa wurde mit 29-Pro-Stimmen erneut zum Landtagspräsidenten gewählt.

Zuvor wurden die neuen Abgeordneten angelobt, eine Zeremonie die sichtbar machte, dass die Landtagswahl 2013 tatsächlich frischen Wind in das Tiroler Parlament brachte. Von 36 Mandataren blieben nur 12 auf ihren Sesseln sitzen, aus Osttiroler Sicht Gerald Hauser (FP) und Elisabeth Blanik (SP).

24 neue Abgeordnete ziehen ins Landhaus ein, manche – wie Hermann Kuenz (VP) – nicht zum ersten Mal. Das bedeutet natürlich auch, dass zwei Drittel der Volksvertreter ihren Platz räumen mussten, darunter Andreas Köll, der bisher prominenteste Abgeordnete des Bezirkes Lienz. Er unterlag im internen ÖVP-Vorzugsstimmenrennen klar dem Dölsacher Bauernbund-Kandidaten Martin Mayerl, der ebenso angelobt wurde wie Schafbauer Sepp Schett als einer von vier Vorwärts-Mandataren. Mit Kuenz, Mayerl, Blanik, Hauser und Schett stellt Osttirol erstmals fünf Mitglieder des Landesparlaments. Dolomitenstadt-Reporter Michael Egger war bei der konstituierenden Sitzung im Landhaus dabei. Hier sind seine Bilder:

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7 Postings bisher
anton2009 vor 4 Jahren

Es ist doch egal, wer wie oft abgebildet ist! Fest steht, dass wir Osttiroler 5 LA-Abgeordnete und einen BR haben. Hoffentlich sehen diese zum Wohle Osttirols über ihre Parteiinteressen hinaus und erreichen viel für unseren Bezirk. Viel Glück und Freude bei der Arbeit - Ihr seid unsere Volksvertreter - tut was für Euer Geld!

bergfex vor 4 Jahren

Wenn K.A. ausscheidet, warum ist er dann auf dem Bild noch vorhanden. Tut schon weh, wenn man ihn nirgends mehr will.

Leonhard vor 4 Jahren

@MelissaM

Ich glaube, Mottinger, Iseltola, neuerdings Osttiroler55 ist erst 52 Jahre alt und wird heuer am 21. Juni 53 :-)

michael.b.egger vor 4 Jahren

Ich war dabei...

...im Landhaus, wo gestern Hermann Kuenz, Martin Mayerl und Josef Schett, die neuen Abgeordneten zum Tiroler Lantag angelobt wurden. Auch Elisabeth Blanik und Gerald Hauser wurden zu 5 Jahren Dienst im Landhaus angelobt.

Meine Aufgabe war es dem Leser von dolomitenstadt.at Impressionen aus dem Landhaus zu liefern. Sieht man sich die Slideshow genau an wird man merken, dass Bundesrat Köll, welcher als Abgeordneter zum Tiroler Landtag abgewählt wurde, sogar öfter abgebildet ist, als Blanik oder Kuenz. Auf meinem Gemeischaftsfoto mit dem Lienzer Wappen ist Köll ebenfalls zu sehen.

Dass Köll sich für Osttirol in Innsbruck und Wien einsetzen wird, glaube und hoffe auch ich. Vielleicht gelingt es ihm ja das Image "Versorgerposten" des Bundesrates zu widerlegen. Dafür wünsche ich Dr. Andreas Köll Alles Gute!

Liebe Grüße Michael Egger

domici vor 4 Jahren

Andreas Köll scheidet aus dem Landtag als Abgeordneter aus. Dass Köll in den Bundesrat wechselt konnte man auf dolomitenstadt.at schon am 13. Mai lesen.

MelissaM vor 4 Jahren

Hallo Mottinger! Neuer Nickname?? Ich dachte, du bist erst 53.

Osttiroler55 vor 4 Jahren

Das ist wieder einmal typisch...

Warum, so glaubt man, ist Dr. Andreas Köll auch auf dem Foto der sechs Osttiroler Abgeordneten, welche zukünftig auch im Tiroler Landtag sitzen werden, abgebildet? Vielleicht ist es dem Osttirol-Korrespondenten von Dolomitenstadt entgangen, dass der Matreier Bürgermeister gestern, neben den fünf neu angelobten Landtagsabgeordneten im Tiroler Landtag, auch einstimmig als Bundesrat gewählt worden ist? Ein Bundesrat sitzt als Ländervertreter sowohl im Tiroler Landtag, wo er auch ein Rederecht besitzt, als auch im Bundesrat. Osttirol hat somit nicht nur fünf, sondern sechs Vertreter im Tiroler Landtag - wenn auch mit unterschiedlichen Rechten und Kompetenzen - sowie einen Vertreter im Wiener Parlament. Auch als Bundesrat ist Dr. Andreas Köll weiterhin Mitglied im VP-Landtagsklub und zwar als AAB-Landesobmann mit Sitz und Stimmrecht, wie auch im Landesparteivorstand und Bezirksparteivorstand. Es scheidet also nicht aus, wie es einige wohl gerne hätten bzw. darstellen möchten. Wer Dr. Andreas Köll kennt weiß, dass er sich auch weiterhin mit seinen guten Kontakten und Verbindungen - jetzt sowohl in Innsbruck, aber auch in Wien - für Osttirol einsetzen wird.