Kindergarten Peggetz ist mit Ferienbeginn Geschichte

Im Herbst werden die acht Kinder aus der Peggetz auf andere Lienzer Kindergärten aufgeteilt.

Mit Ferienbeginn wird der Kindergarten in der Peggetz geschlossen. Aufgrund sinkender Kinderzahlen steht eine aufwendige Renovierung nicht zur Diskussion.

Wenn die acht Kinder des Städtischen Kindergartens Peggetz bald in die Sommerferien stürmen, schließen sich in ihrem angestammten Kindergarten zum letzten Mal die Türen. „Es stimmt, dass der Kindergarten in der Peggetz geschlossen wird“, bestätigt Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.

Grund dafür ist zum einen der baufällige Zustand des Gebäudes und zum anderen die geringe Auslastung. „Die Arbeitsbedingungen sind dort einfach nicht mehr zumutbar. Und die sinkenden Kinderzahlen in der Stadt sprechen gegen eine aufwendige Renovierung“, betont die Bürgermeisterin.

In Zukunft sollen die Kinder aus der Peggetz in den anderen Kindergärten der Stadt Unterschlupf finden. „Wo die Eltern ihre Kinder unterbringen wollen, überlassen wir natürlich ihnen, aber wir hätten die Kinder ganz gerne als Gruppe beisammen gelassen“, so Blanik.

Möglich wäre dies beispielsweise in der Villa Monti. Dort zeichnet sich für die kommende Saison ebenfalls eine geringe Auslastung ab. Blanik: „Die Kinder würden dann in der Peggetz mit einem Shuttlebus abgeholt, und zu den jeweiligen Kindergärten transportiert werden.“ Auch die beiden Betreuerinnen des Kindergartens Peggetz verlieren ihre Anstellung nicht, sondern werden übernommen.

Das alte Gemäuer, in dem bis zum Ferienbeginn die Kinder noch herumtoben und etwas lernen, findet aufgrund der schlechten Bausubstanz in Zukunft aber höchstens noch als Lagerstelle für die Stadt Verwendung.

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2 Postings bisher
Marina vor 4 Jahren

Ich frage mich wo hier das mitsprache Recht ist so wie ich das hier lese ist alles schon entschieden. Mein Sohn geht auch in den Kindergarten und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen ihn hier heraus zu nehmen. Und was ich am schlimmsten finde ist das das so kurzfristig hinter unseren Rücken entschieden wird ich bin einfach nur enttäuscht. Und eins muss man auch sagen den Kindergarten wegen Baumängel zu schließen kann doch nicht war sein wenn man die HS NORD anschaut wo die Farbe von den Wänden kommt. Zählt das nicht als Baumängel???? mfg Marina Lercher Auenweg

sanja.streiber vor 4 Jahren

Also ich als betroffene Mutter und auch die andern Mütter finden das eine absolute Frechheit hinterm Rücken von Kindern und Eltern so was zu Endscheiden. Ohne vorher ein Gespräch zu führen. Und da heisst es doch so schön die Politiker helfen den Familien und unterstützen Kinder. Da fehlen mir die Worte. Keiner von den betroffen Eltern wurde zu einem Gespräch eingeladen oder informiert, nein man wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und das ist nicht tragbar. Der Kindergarten ist zwar nicht der neueste aber ein wohlbehüteter Ort für die Kinder. Keiner der hier Endscheidungen getroffen hat, hat sich die Zeit für die Kinder genommen und ein paar Stunden investiert um zu sehn wo und wie die Kinder auf das Leben vorbereitet werden. Wir als Eltern werden uns das sicher nicht gefallen lassen und für unsere Kinder kämpfen.

Mir wurde versichert dass es ein Gespäch mit Frau Blanik geben würde um einen guten oder mehre Kompromisse zu finden. Ich finde das auch nicht gut dass es eine rein politische Endscheidung ist. Um ein angenehmes und ruhiges ausklingen für die Kinder zu ermöglichen. Daher hoffen wir auf ein baldiges Treffen mit den Personen die viel zu frühe Endscheidungen getroffen haben !!!!!