Hangrutsch verschüttete Teil der Virgentalstraße

Bei Mitteldorf ist die Straße von Matrei nach Virgen nur einspurig befahrbar.

Unterhalb der Virger Ortschaft Mitteldorf stürzten in einer Kurve große Teile der Felswand auf die Straße.

Nur einspurig und mit Ampelregelung befahrbar ist derzeit ein kurzer Straßenabschnitt zwischen Mitteldorf bei Virgen und Matrei, nachdem am Sonntagnachmittag, 2. Juni, in einer scharfen Kurve rund 30 Kubikmeter Geröll auf die Virgentalstraße gedonnert waren.

Immer wieder stürzten in den letzten Jahrzehnten verschieden große Felsbrocken auf die Straße, wodurch zahlreiche Autos beschädigt wurden. Um den Hang zu sichern wurde deshalb ein Stütznetz aus Metall aufgetragen. Dieses hielt beim Hangrutsch vom Sonntag auch den größten Teil des Gesteins und Holzmaterials zurück.

Laut Harald Haider vom Baubezirksamt Lienz wird nun das lose Material am steilen Hang abgeräumt und danach weitere Sicherungsmaßnahmen ergriffen. „Allerdings erst nachdem wir den Bereich mit dem Geotechniker untersucht haben“, so Haider. Dies ist jedoch frühestens morgen Dienstag, 4. Juni, der Fall.

Wie lange die Straße nur einspurig befahrbar ist, kann der Leiter des Baubezirksamtes noch nicht sagen. „Diese Woche aber noch auf jeden Fall, da das Gelände im Bereich des Hangrutsches so aufgelockert ist, dass man mit größeren Arbeitsmaßnahmen rechnen muss“, erklärt Haider.

Das Fangnetz hielt den größten Teil der rund 30 Kubikmeter Geröll zurück.
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