Felssturz im Tauerntal sorgte für Großeinsatz

Baggerfahrer beobachtete Felssturz in der Nähe von drei Personen. Verletzt wurde niemand.

Die Beobachtung eines Baggerfahrers, der an der Schildalmgalerie arbeitete, löste im Matreier Tauerntal einen Großeinsatz aus. Foto: Expa/Groder

Einen Großeinsatz der Polizei, der Feuerwehren Matrei und Lienz sowie der Bergrettung Matrei, dem Roten Kreuz und eines Notarzthubschraubers, löste am Mittwoch, 5. Juni, die Beobachtung eines 52-jährigen Baggerfahrers aus, der auf der Felbertauernstraße im Bereich der Schildalmgalerie arbeitete.

Der Mann sah, wie ein Jeep mit drei Personen an ihm vorbeifuhr, stoppte, und die Insassen dann über den gegenüberliegenden Tauerntal-Wanderweg wanderten. Kurze Zeit später donnerten in dem Bereich mehrere Felsbrocken ins Tal.

Da der Baggerfahrer befürchtete, dass die drei Personen unter den Felsmassen begraben wurden, setzte er sofort den Notruf ab. Sofort rückten rund 70 Einsatzkräfte aus, um nach den Männern zu suchen.

Nachdem die Polizei den Fahrzeugbesitzer ausforschen konnte, rief sie diesen an und erreichte ihn auch. Weder er noch seine beiden Kollegen waren vom Felssturz betroffen, weshalb der Sucheinsatz um 11.40 Uhr für beendet erklärt wurde.

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