Raneburgers „kranke Köpfe“ jetzt auch in Klagenfurt

Nach Erfolg in Bozen wandert „Humans“ nach Kärnten weiter.

Peter Raneburger leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gruppenausstellung „Humans“. Ab 7. Juni im Künstlerhaus Klagenfurt.

„Humans“, Menschen, sind künstlerisches Thema einer Gruppenausstellung die in den letzten Wochen auf großes Publikums- und Kritikerecho in Bozen stieß und jetzt nach Klagenfurt weiter wandert. Heute, 6. Juni, ist Vernissage im Künstlerhaus, zur Eröffnung spricht Tina Teufel vom Museum der Moderne Salzburg. Sie hat auch für den erschienenen Katalog die kunsthistorische Interpretation aufbereitet. Wesentlicher Teil der Ausstellung, bei der die Auseinandersetzung mit dem Menschen in seiner Komplexität im Mittelpunkt steht, ist die Werkserie „kranke Köpfe“ des Matreier Künstlers Peter Raneburger.

Raneburger beschreibt seine Arbeiten so: „…Die Mehrheit hat das Recht auf seiner Seite und bestimmt damit auch, wer gesund und wer krank ist. Ich sauge wie ein trockener Schwamm an den Lippen der sich öffnenden „Kranken“, die sich ausschütten über mir. Ich seziere sie in der Hoffnung, neue Ansätze für meine Selbstbildsuche zu finden, um dann die geöffneten Leichen auf den Tisch der Diskussion zu legen….“ Raneburger nähert sich dem Ausstellungsthema anhand unvermittelter Porträts psychisch kranker Personen und stellt darin die philosophische Frage nach Würde und Existenz.

Beteiligte Künstler:

Tanja Boukal (A)

Aron Demetz (I)

Jón Thor Gíslason (IS/D)

Urban Grünfelder (I)

Richard Kaplenig (A)

Brigitte Konyen (A)

Ina Loitzl (A)

Marck (CH)

Birgit Pleschberger (A)

Peter Raneburger (A)

Thomas Riess (A)

Shirin Winiger (CH)

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