SP-Gewerkschafter: Bus statt Bahn ist Rückschritt

Für Günter Mayr, Tirols FSG-Landesvorsitzendenden, ist die erste Maßnahme der neuen Tiroler Landesregierung ein Schlag ins Gesicht von mehr als 500 Osttiroler WochenpendlerInnen. „Es ist für uns völlig unverständlich, wie man die Umwelt durch den Rückschritt von Zug auf Bus zunehmend belasten und den PendlerInnen den Komfort entziehen kann“, so die erste Reaktion von Günter Mayr.

Die angebliche Zeitersparnis von 45 Minuten durch eine Busverbindung hält Osttirols FSG-Vorsitzender Stefan Mair für zu optimistisch geschätzt.

„Man spart sich mit dem Bus im Vergleich zum Zug maximal 30 Minuten, abgesehen von möglichen Stausituationen auf den Straßen.“ Zudem müssten PendlerInnen künftig entweder auf den Komfort im Zug verzichten oder sie müssten durch den Umstieg in Franzensfeste und zahlreiche Zwischenstopps an Südtiroler Bahnhöfen noch längere Fahrzeiten in Kauf nehmen.

„Wenn Pendler früh am Morgen eine ohnedies sehr lange Reise in die Landeshauptstadt antreten, haben sie sicher keine große Lust auf halber Strecke mit Sack und Pack umzusteigen. Vielmehr möchte man sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten oder einfach nur ausruhen“, so der Osttiroler FSG-Vorsitzende.

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