Österreichs Polizisten wagten sich in Osttirols Fluten

Die Beamten der Bundespolizei machten sich in den Gewässern Osttirols „wasserfest“. 

Für viele Bundespolizisten war es der erste Kontakt mit Wildwasser.


In Zusammenarbeit mit der Wasserrettung Lienz und den Rettungsschwimmlehrern der Bundespolizei fand in Osttirol für Polizeibeamte eine Wildwasserschulung statt.

Wildwasserreferent Christian Burger, Christian Schneider und Andreas Hellmann von der Wasserrettung Lienz, sowie die Ausbilder der Bundespolizei unter der Führung von Erich Schwendenwein zeigten den 20 Kursteilnehmern, worauf es im Umgang mit den reißenden Fluten ankommt.

Für manchen Kursteilnehmer war es immerhin der erste Kontakt mit Wildwasser. Zwar hatte man im Klassenzimmer viel Theorie gesammelt, doch die praktische Erfahrung stellte dieses Wissen deutlich in den Schatten.

Bei dem Kurs lernten die Polizeibeamten, wie man sich sowohl im Wasser, aber auch bei Hilfseinsätzen am Uferbereich richtig verhält.

Ausbildungsinhalte waren die „Grundbasics“ der Wildwasserrettung wie Wurfsackwerfen, Waten und Gurtretten sowie erweiterte Rettungsmaßnahmen mit technischen Hilfsmitteln sowie Abseiltechniken. „Die Kursteilnehmer sollen nach Abschluss des Trainings die Fähigkeit besitzen, Gefahren zu erkennen und ihre Ausrüstung korrekt zu gebrauchen“, so Wildwasserreferent Burger.

Den Abschluss der „Wildwasserwoche“ bildeten das aktive Schwimmen im Gletscherfluss Isel bei einer Wassertemperatur von 9 Grad Celsius und eine ausgedehnte Rafting-Tour von Huben nach Lienz.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Wasserrettung Lienz und dem Ausbildungskader der Bundespolizei soll auch in Zukunft fortgesetzt werden“, erklärt Franz Striemitzer, Obmann der Wasserrettung Lienz.

Für das Ausbildungsteam und die Polizisten war die Wildwasserschulung in Osttirol ein echtes Erlebnis und soll weiter fortgesetzt werden.
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