Unterstützung für Direktzug nach Innsbruck wächst

Auch Pargger, Hauser und Hofer sprechen sich für eine Beibehaltung der Zugverbindung aus.

Immer mehr Unterstützung für die Beibehaltung des Korridorzuges von Lienz nach Innsbruck und retour erhält die Lienzer Bürgermeisterin und SPÖ-Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik. Neben privaten Gruppierungen spricht sich auch ÖAAB-Bezirksobmann Meinhard Pargger für den Erhalt durchgehender Zugverbindungen zwischen der Bezirks- und der Landeshauptstadt aus.

Laut Pargger ist die Mitteilung über die Einstellung dieser Direktverbindung in die Landeshauptstadt gerade in der Phase der Sperre der Felbertauernstraße ein fatales Signal an die Osttiroler Bevölkerung. „Diese Zugverbindungen werden von vielen Arbeitnehmern, Lehrlingen und Studenten genutzt. Auch viele ältere Menschen wählen den Zug für die Fahrt nach Innsbruck – und zwar wegen der durchgehenden Verbindung ohne umzusteigen,“ weiß der ÖVP-Politiker.

Nun wird im Bezirk Lienz auch die politische Unterstützung für den Erhalt der direkten Zugverbindung von Lienz nach Innsbruck immer lauter. Foto: Expa/Groder

Zwar sei die geplante Vertaktung mit der deutlichen Ausweitung von Verbindungsangeboten über Franzensfeste nach Innsbruck begrüßenswert, doch das dürfe das bisherige Streckenangebot nicht schmälern. Selbst wenn es sich nur um Tagesrandverbindungen handle.

Auch der Deferegger FPÖ-Landespartei- und Landtagsklubobmann Gerald Hauser spricht sich für die direkte Zugverbindung aus. „Der Korridorzug ist für viele die einzige Verbindung mit der Landeshauptstadt“, so Hauser. Da der Zug auch für die Umwelt besser sei, wundere es ihn, dass ausgerechnet „die Grünen für den Bus sind.“

Blaniks Parteikollege, SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Andreas Hofer, kritisiert die Einstellung der direkten Zugverbindung ebenfalls. „Die Grünen haben zwar mittlerweile das Verkehrsressort inne, wissen aber offenbar nicht so recht, wie sie mit der Situation umgehen sollen“, so Hofer. Für ihn steht aber fest, dass den Grünen hier nur der „Schwarze Peter“ zugeschoben wird. „Die Hauptverantwortung liegt in erster Linie bei der ÖVP“, ist Hofer überzeugt.

Vor vielen Jahren habe Heribert Pichler über 20.000 Unterschriften gesammelt. Damals ging es nicht nur um die Aufrechterhaltung, sondern auch um die Aufwertung der Zugverbindung. „Nun lässt die ÖVP jene Menschen im Regen stehen, die damals unterschrieben haben“, poltert Hofer.

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4 Postings bisher
jesasmaria vor 4 Jahren

Ja wo sind sie den die neugewählten Landtagsabgeordneten, jetzt können sie zeigen wofür sie im Landtag sitzen. vor der Wahl haben sie ja versprochen, dass sie sich für die Bürger einsetzten. Ach ja die Wahlen sind leider vorbei und deshalb ist es auch mit denVersprechungen vorbei....... Setzt euch endlich ein für die Bevölkerung von Osttirol . Unterstützt endlich Frau Bürgermeisterin Blanik!

Detektor vor 4 Jahren

Ja - und zur Strafe dürfte Herr Mayerl seine Innsbruck-Fahrten nur mehr mit der Doppelstock-Schaukel durchführen ...

guidinho vor 4 Jahren

Mayerl hat doch schon gesagt, dass der Bus ja sooooo toll ist...

dacapo vor 4 Jahren

Na als dann. Haben Mayerl, Kuenz, Köll und Schett auch eine Meinung dazu?