14 Architekten rittern um Bau des Debanter Altenheims

Am 24. und 25. Juni fand die Jurysitzung zur ersten Stufe des EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerbes für den Neubau des Wohn- und Pflegeheims in Nußdorf-Debant statt. Dabei berieten sich die Bürgermeister Elisabeth Blanik (Lienz), Andreas Pfurner (Nußdorf-Debant), Andreas Köll (Matrei) und Dietmar Ruggenthaler (Virgen) gemeinsam mit dem Lienzer Vize-Bgm. Charly Kashofer und dem Debanter Gemeindevorstand Hubert Stotter mit Nikolaus Juen von der Dorferneuerung Tirol, Gerhard Wastian von Hochbau Tirol, und den Fachpreisrichtern Rainer Köberl und Bruno Spagolla über die geeignetsten Projekte.

Letzten Endes kamen von den 113 eingereichten Projekten 14 Vorschläge in die engere Auswahl, wobei neben der Funktionalität auch die Wirtschaftlichkeit als besonders wichtiges Kriterium galt. Erfreulicherweise wurde bei 13 der 14 eingereichten Projekte der durchschnittliche Bruttorauminhalt – ein maßgeblicher Kennwert für die Baukosten – unterschritten.

Für Standortbürgermeister Andreas Pfurner war es außerdem wichtig, dass sich der zukünftige Neubau des Wohn- und Pflegeheims auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück harmonisch in das Ortsbild einfügt und die Nachbarrechte nicht beeinträchtigt werden. Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsbestimmungen bevorzugte die Jury daher relativ kleine Kubaturen und Maßstäbe.

Da es sich um ein zweistufiges EU-weites Vergabeverfahren handelt, dürfen gemäß dem Bundesvergabegesetz keine genauen Details zur Jurysitzung veröffentlicht werden. Bis zum Abschluss des Verfahrens herrscht für alle Beteiligten absolute Verschwiegenheitspflicht.

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1 Posting bisher
F_Z vor 4 Jahren

also der "Bruttorauminhalt" ist ein Maß für das Volumen eines Gebäudes - und ist sicher kein "Kennwert für die Baukosten". Gemeint ist wohl der Preis pro Kubikmeter Bruttorauminhalt - damit kann man Baukosten vergleichen.