Kinoabend im Heizhaus Lienz: „Zug des Lebens“

Ein Road-Movie über die Shoah am 28. Juli, dem letzten „Volldampf“-Ausstellungstag.

„Zug des Lebens“ – ein regelrecht absurdes Road-Movie über die Shoah, ein Meisterstück aus Aufklärung und Unterhaltung, aus Idylle und Horror.

Die Ausstellung „Volldampf. Die Pustertalbahn 1869–1918“, veranstaltet vom Tiroler Archiv für photographische Dokumentation und Kunst (TAP) in Lienz, Toblach und Bruneck, schließt am Sonntag, den 28. Juli 2013, ihre Pforten. Allein in Lienz haben mehr als 2.000 Besucher die Großausstellung gesehen.

Zur Finissage am 28. Juli wird das historische Lienzer Heizhaus zum Kinosaal und bleibt bis Mitternacht geöffnet. Gemeinsam mit dem Filmclub Monokel zeigt das Tiroler Photoarchiv um 21.00 Uhr die Tragikomödie „Zug des Lebens“. Der Eintritt ist frei.

Kurzinhalt: Ein kleines jüdisches Schtetl, irgendwo im Osten Europas, während des Zweiten Weltkriegs 1941. Schlomo, der Dorfnarr, überbringt schlimme Nachrichten: Die deutschen Truppen rücken vor, jüdische Dörfer werden eliminiert, ihre Bewohner getötet oder verschleppt. Noch am selben Abend ruft der Rabbi den Rat der Weisen ein, und ausgerechnet Schlomo hat die rettende Idee: Um dem drohenden Abtransport durch die NS-Truppen zuvorzukommen, beschließen die Dorfbewohner, sich selbst zu deportieren und so vor den Deutschen über die russische Sowjetunion nach Palästina zu fliehen. Stück für Stück wird ein maroder Güterzug zusammengekauft. Vorräte werden angelegt. Einigen der Dorfbewohner wird eine Naziuniform geschneidert und akzentfreies Deutsch beigebracht. So beginnt der ZUG DES LEBENS mit allen Dorfbewohnern seine Irrfahrt in das gelobte Land, Eretz Israel, verfolgt nicht nur von den Deutschen, sondern auch von Partisanen, die die Waggons sprengen wollen. Mit Mut und Witz meistern die Zuginsassen die heikelsten Situationen, bis sie sich schließlich der Frontlinie nähern. Besteht eine Aussicht, diese letzte Grenze zu passieren? Sitzen sie wirklich im ZUG DES LEBENS?

Der Trailer zum Film:

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