„Land-Artisten“ möblieren Natur im Defereggental

Ab 29. Juli kann man sechs Bildhauern bei der Arbeit zusehen.

Fünf Bildhauer, Landart-Initiator Gerald Hauser (2. v. links) und der Schnabelmensch. Fotos: Martin Lugger
Fünf Bildhauer, Landart-Initiator Gerald Hauser (2. v. links) und der Schnabelmensch. Fotos: Martin Lugger

Zum dritten Mal lädt das Defereggental heuer Besucher ein, heimischen Stein- und Holzbildhauern bei der Arbeit in freier Natur über die Schulter zu schauen. Ab 29. Juli werden sich Michael Lang, Hans Planer, Sebastian Rainer, Gerold Leitner, Thomas Veiter und Alois Weißkopf bei einem einwöchigen Landart-Symposium am Ufer der Schwarzach dem Thema „Verweilen“ widmen.

Standen vor zwei Jahren noch tierische Motive im Mittelpunkt und im Vorjahr die Sage von den Schnabelmenschen, so sollen heuer Kunstwerke mit Gebrauchswert entstehen. Organisator Gerald Hauser, Bürgermeister der Gemeinde St. Jakob: „Mit Materialien aus der Natur, die es vor Ort gibt, etwa Steine und Holz werden heuer Sitz- und Liegemöglichkeiten geschaffen“. Es ist ein Anreiz für Besucher des Tales und des Wassererlebnisweges, am Ufer des Baches auch zu verweilen und auf einzigartigen, natürlichen Liegen, Bänken und Sesseln die Landschaft zu genießen.

In der aktuellen Ausgabe des Dolomitenstadt-Magazins, das man überall im Osttiroler Zeitschirftenhandel kaufen oder hier abonnieren kann, stellen wir fünf der sechs Künstler und ihre Interpretation der Schnabelmenschen-Sage vor! Natürlich sind auch diese Skulpturen vor Ort zu sehen.

Sebastian Rainer
Thomas Veiter
Johann Planer
Michael Lang
Gerold Leitner
Schnabelmensch von Alois Weißkopf
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