Hobag AG stellt Antrag auf „Concordato in Bianco“

Laut tageszeitung.it haben am vergangenen Samstag das Bauträgerunternehmen Hobag AG, die Hobag Projekt GmbH und die Reichegger Immobilien AG in Bozen um einen gerichtlichen Ausgleich angesucht, das sogenannte „Concordato in Bianco“. Die Hobag gehört der Unternehmerfamilie Reichegger, die sich auch beim „Kaufhaus Lienz“ engagiert und gemeinsam mit der Familie Zimmerhofer 2008 das Bauimperium ZH gründete. Im April musste die ZH mit 80 Mio Euro Schulden um Ausgleich ansuchen, jetzt beantragt offenbar auch die Mutter Hobag einen Schuldenschnitt.

Damit spitzt sich ein mehr oder weniger offen ausgetragener Konflikt zwischen den Eigentümerfamilien zu. Laut tageszeitung.it fordert ZH von der Hobag Außenstände in der Höhe von acht Millionen Euro ein. Und umgekehrt fordert die Hobag von der ZH Schadenersatz in der Höhe von zehn Millionen Euro, weil die Baufirma nicht termingerecht oder schlecht gearbeitet habe. Immer wieder wird aber betont, dass die Hobag Immobilien GmbH, die mit Partnern das EKZ in Lienz projektiert, nicht von dieser finanziellen Schräglage der Hobag betroffen sei.

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5 Postings bisher
Angerer vor 4 Jahren

Falls man tatsächlich günstig zu diesen Baugründen kommt, könnte man dann im Park ja die Fotoausstellung weiterführen, sozusagen ein Freilichtmuseum, bei dem immer wieder mal neue Bilder gezeigt werden...und der Parkplatz kann ja dann Parkplatz bleiben, wäre für die BH Lienz ein Segen, denn dort ist ja eh kein Platz für die Kunden. Denn, wer braucht denn schon dieses häßliche Einkaufsgebäude, das keinem wirklich nützt...wie man ja auch heuer wieder sieht, die Stadt ist voll von Gästen und die Wirtschaft floriert...nur sollte jetzt endlich mal diese ewige Baustelle verschwinden, diese Ablagerungsplätze kann man echt nicht mehr ansehen...dass da die Stadtgemeinde nicht mehr Macht hat und mal diesen Südtirolern vorschreibt, sie sollen hier aufräumen anfangen...aber gut, die wohnen ja nicht da, also müssen sie ihren Wahnsinn auch nicht jeden Tag anschauen...Fürs Ortsbild ist das halt eine echte Schande. Also Frau Bgm., machen sie was, denn wenn hier tatsächlich alles den Bach runter geht, kann es sein, dass dieser Zustand noch lange so erhalten bleibt, da ja dann kein Geld mehr vorhanden sein wird, auch wenn es heißt, das unsere Hobag Immobilien GesmbH nicht von diesem ganzen Finanzdesaster betroffen sein soll...Kann mir halt echt nicht vorstellen, dass die Gläubiger nicht auch den Gegenwert der Lienzer Grundstücke im Gesamtausgleich haben wollen...denn immerhin wurden da ja auch einige Millionen gezahlt, um alle Häuser aufkaufen zu können.........

bergfex vor 4 Jahren

Da würde ich der Frau BM Blanik schon einmal raten den Link"tageszeitung.it" an zu klicken und dort auch das Forum zu lesen. Aber Frau BM wird das sicher schon alles wissen und nichts als alles für ein Gerücht halten.

nanny vor 4 Jahren

Naja, war ja schon immer skeptisch. Das ganze "riecht nicht gut". Irgendwie herauskommen aus dem Ding und Park anlegen, mit Bankerln, Brunnen und so. Wäre was. So kanns ja nicht bleiben wies jetzt ist, trotz Fotos.

Weibsteufl vor 4 Jahren

Kann mich an ein Gespräch mit einem Innichner Hotelier vor dem Kauf erinnern. Der wusste bereits damals, dass kein Geld, sondern eher Probleme zu erwarten wären. Und unsere Dummilen bekriegen sich gegenseitig und buhlen um Herrn Bachmann und um den Glanz der durch das neue Einkaufszentrum nach Lienz kommen sollte.

Eigentlich sind unsere Osttiroler nicht dumm - also was soll das ganze Theater, wenn ein Mann mit großem Auto und im schicken Anzug vorfährt??

Stadtmensch vor 4 Jahren

Wieviele Firmen müssen noch pleite gehen, bis es die eigentliche Ylysee Gmbh in Lienz trifft. Die Blase der reichen Südtiroler die uns Osttirolern etwas guten tun wollten, platzt vermutlich bald. Oder ist schon geplatzt. Vielliecht glaubt dies under liebe Frau Bürgermeisterin auch bals.