500 Athleten wollen eines werden: Dolomitenmann

Am Wochenende sind wieder „die Härtesten unter der Sonne“ unterwegs.

Am 7. September um 10.00 Uhr fällt auf dem Hauptplatz von Lienz der Startschuss zum 26. „Dolomitenmann“. Es ist eine lange Liste an Attraktionen und Prominenten, die Werner, Sandra und Niki Grissmann auch heuer wieder rund um das ultimative Lienzer September-Sportevent in Aussicht stellen können. Den „Dolomitenmann“ muss man nicht mehr vorstellen, er ist eine Institution mit hohem Identifikationsfaktor in der Dolomitenstadt und nicht nur völlig unumstritten, sondern für viele auch unverzichtbar. Bei einer Pressekonferenz am 3. September stellte Familie Grissmann die wichtigsten Highlights vor. Peter Werlberger war mit der Kamera für dolomitenstadt.at dabei:

Mehr als ein Vierteljahrhundert kämpfen die von Werner Grissmann zu fast übermenschlichen Höchstleistungen gezwungenen Läufer, Flieger, Paddler und Radler schon um die unverwechselbaren Trophäen für die „Härtesten unter der Sonne“. Viele der Promis sind zugleich auch Fahnenträger für den Hauptsponsor Red Bull, was allein schon für ganze Rudel von herausragenden Actionsportlern sorgt.

500 Athleten aus 15 Nationen treten am 7. September an. Heimische Heroes mit Dolomitenmann-Routine kämpfen da gegen Dolomitenmann-Rookies aus der US-Partnerstadt Jackson Hole und eine starke Truppe aus Japan, die auf Schritt und Tritt vom japanischen Fernsehen begleitet wird. Im Promiteam startet Andi Goldberger als Bergläufer, gibt den Stab an Hawaii-Ironman Norbert Langbrandtner weiter, der Savic Darko ins Wildwasser schickt bevor Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl zum Hochstein und retour radelt. So wie die Promis aufgestellt sind, werden sie vermutlich gut sein aber nicht siegen.

Dieses Ziel dürfen sich nur eine Handvoll extrem stark besetzter Spitzenteams setzen. So ist die Liste der Bergläufer beispielsweise absolute Weltklasse, angefangen vom Altmeister und sentimentalen Favoriten Jonathan Wyatt über Glocknerlauf-Streckenrekordler Mamu Petro bis zum bislang schnellsten Mensch zwischen Lienz und dem Kuhbodentörl, Weldemariam Azarya. Der flinke Mann aus Eritrea benötigte für die 12 Kilometer lange Strecke ins Hochgebirge, die auf teilweise schwierigstem Terrain 2000 Höhenmeter überwindet, nur 82 Minuten und 38 Sekunden. Nicht viel länger war übrigens der Tscheche Kristian Hynek unterwegs, als er den bisherigen Mountainbike-Rekord mit 1:29:50 aufstellte. In dieser Zeit radelte er 17,4 Kilometer aufwärts, 9,4 Kilometer abwärts und überwand 1.695 Höhenmeter.

Aus solchen Zahlen, vielen Überraschungen, manchem Zwischenfall und harten Kämpfen ist der Stoff für unzählige Dolomitenmann-Geschichten, die der Stafette ebenso Kultcharakter verleihen, wie die zahlreichen „Sideevents“ die auch heuer wieder aus einem vierstündigen Rennen ein fast dreitägiges Volksfest machen. Am Freitagabend heizt unter anderem Sara Köll mit Band auf dem Hauptplatz ein. Der tollkühne Flieger Hannes Arch malt vor dem Rennen Kondensstreifen in den Himmel und nach dem Bewerb wird Championsnight gefeiert.

Sonntags beim Brunch auf dem Haidenhof gibt's dann viel zu erzählen und mancher Teilnehmer wird sich etwas müde fühlen.

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1 Posting bisher
mischmaschin vor 4 Jahren

Ich empfehle mal auf der osttirol.com ein Doppelzimmer in der Region Lienzer Dolomiten ohne weitere Einschränkung für heute und morgen zu suchen - man wird staunen...