Osttirol: Unfreiwillige Talfahrt vom Lavanter Kirchbichl

Lenker hatte die Handbremse nicht angezogen, vollbesetzter Pkw rollte 200 Meter ab.

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Am Ende der 200 Meter Talfahrt überschlug sich der Pkw. Foto: Brunner Images

Am 20. September gegen 17 Uhr  fuhr ein 70-jähriger Deutscher mit seinem PKW auf einer Gemeindestraße in Lavant Richtung Lavanter Kirchbichl bergwärts. Im Fahrzeug befanden sich noch drei Frauen im Alter von 57, 72 und 72 Jahren. Auf einem Parkplatz wendete der Mann sein Fahrzeug, stellte den Motor ab – vermutlich ohne die Handbremse anzuziehen – und öffnete die Fahrzeugtür, als sich das Fahrzeug plötzlich in Bewegung setzte und rund 60 Meter auf der Fahrbahn talwärts rollte. In einer Linkskehre geriet der Pkw über den rechten Fahrbahnrand hinaus und kam dabei auf eine steil abfallende Wiese. Der Lenker wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und  das Fahrzeug rollte weitere 130 Meter über die Wiese, querte die Fahrbahn, überschlug sich und kam schließlich 10 Meter unterhalb der Straße auf dem Dach liegend zum Stillstand.

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Die Einsatzkräfte bei der Bergung am Lavanter Kirchbichl. Foto: Brunner Images

Die vier Insassen mussten mit Verletzungen unbestimmten Grades von den Einsatzkräften der Rettung und des Notarzthubschraubers in das Bezirkskrankenhaus Lienz gebracht werden. Am Fahrzeug entstand schwerer Sachschaden.