Sepp Schett wettert gegen „Osttirolplan“ der ÖVP

Vorwärts-Abgeordneter ortet Ideenklau und Wählertäuschung.

"Jetzt ruft der Brandstifter nach der Feuerwehr" wettert Sepp Schett in Richtung ÖVP. Foto: Martin Lugger
„Jetzt ruft der Brandstifter nach der Feuerwehr“ wettert Sepp Schett in Richtung ÖVP. Foto: Martin Lugger

Eine Aufzählung alter und leerer Wahlversprechen ist für den Osttiroler Vorwärts-Abgeordneten Sepp Schett der beim ÖVP-Bezirksparteitag vorgelegte Plan für Osttirol: „Wahlen stehen vor der Tür und die Osttiroler ÖVP fühlt sich wieder einmal bemüßigt, ‚Osttirol neu zu denken‘. Allerdings behandelt der Leitantrag leere Wahlversprechen, ist ein Ideenklau und eine unzulässige Vereinnahmung von zahlreichen Initiativen, die sich wirklich über die Zukunft des Bezirks Gedanken machen, aber deren Vorschläge bisher genau an der ÖVP gescheitert sind.“

Das sei kein neues Denken, sondern Wählertäuschung aus taktischen Gründen, wettert der Villgrater und sieht „als Gipfel der Entrüstung“ den Richtungswechsel in Sachen direkte Zugverbindung. „Diese für die Osttiroler Bevölkerung unverzichtbare Einrichtung wurde von der ÖVP mit tatkräftiger Mithilfe von Andreas Köll abgeschafft. Stattdessen wird Osttirol eine Verbindung zwischen Lienz und Franzensfeste aufs Auge gedrückt, wohlgemerkt im Stundentakt, die so niemand braucht, aber die natürlich bezahlt werden muss. Weil die ÖVP erkannt habe, dass sich die Osttiroler Bevölkerung und die Oppositionsparteien das nicht gefallen lassen, schreit der Brandstifter nun plötzlich nach der Feuerwehr, obwohl das Haus schon abgebrannt ist.“

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