Monokel zeigt: „Population Boom“

Nach „Plastic Planet“ der neue Film von Werner Boote,  am 17. Oktober im CineX.

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Regisseur Werner Boote: „Ich ging ursprünglich selbst davon aus, dass die Welt überbevölkert ist – wie das wahrscheinlich die meisten von uns tun. Ich habe das vorher nie hinterfragt, und so hatte ich eigentlich beabsichtigt, Überbevölkerung als die große Herausforderung für die Menschheit im Film darzustellen. Aber dann kamen die Recherchen … und ich stellte fest, dass Überbevölkerung ein Begriff ist, der politisch sehr willkürlich verwendet wird …“ (Foto: ©Thimfilm)

Ein bekanntes Horrorszenario: sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – Folgen der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zu viel?

Nach dem großen Kinoerfolg von „Plastic Planet“ bereist der neugierige Dokumentarist Werner Boote unseren Planeten und untersucht für „Population Boom“ ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an? Monokel zeigt den Dokumentarfilm am Donnerstag, 17. Okober 2013 um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr im CineX, Lienz. Hier geht’s zur Kartenreservierung.

Der Trailer zum Film:

Kurzbiografie: Werner Boote wurde 1965 in Wien geboren. Er studierte Theaterwissenschaft, Publizistik und Soziologie an der Universität Wien sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Abteilung Film und Fernsehen. Nach langjährigen Regieassistenzen (u. a. bei Robert Dornhelm und Ulrich Seidl) begann Werner Boote 1993, eigene Filme zu machen. Seinen Schwerpunkt setzte er anfangs auf Musik, darunter die Musikvideos „Anouk – Sacrifice“ (1999) und „Andrea Bocelli – Cieli di Toscana“ (2002) sowie zahlreiche preisgekrönte Musikdokumentarfilme wie zum Beispiel „Kurt Rydl – der Gladiator“ (2007). Mit seinem bisher bekanntesten Dokumentarfilm „Plastic Planet“ (2009), der in den österreichischen Kinos 120.000 BesucherInnen erreichte und international mehrfach ausgezeichnet wurde, gewann er die „Goldene Romy“ in der Kategorie „Bester Kinodokumentarfilm“. Zwischen 1993 und 2002 lebte und arbeitete Werner Boote in Amsterdam. Heute hat er seinen Wohnsitz in Wien.

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